Besse ist unterversorgt: Gemeinde plant Zusammenarbeit mit privater Firma – Hybrid-Lösung

Schnelles Internet kommt Mitte 2011

Besse. Die Einwohner des größten Ortes im Landkreis haben nur langsame oder keine Internetverbindungen. Das soll sich laut Bürgermeister Karl-Heinz Färber aber bis spätestens Mitte 2011 erledigt haben.

Angestrebt wird eine Hybrid-Lösung. Das heißt, per Funk kommt die schnelle Verbindung bis zum Ortseingang, dann geht es über das Leitungsnetz der Telekom weiter. Die habe 350 000 Euro Baukostenzuschuss für ein Glasfaserkabel haben wollen, sagt Färber. Dies sei inakzeptabel und eine Frechheit.

Langsame Internetverbindungen seien ein ernstzunehmender Standortnachteil.

Die Firma Breitband Büro aus Dieburg vergleicht derzeit noch Alternativen. Dann werde das Ausschreibungsverfahren vorbereitet, um 50 Prozent der Zuschüsse aus dem Breitband-Programm der Bundesregierung zu erhalten. Den Eigenanteil an den Kosten schätzt die Gemeinde derzeit auf 60 000 Euro. Die Hälfte kämen dann aus Berlin. Die Situation in Holzhausen, Grifte und Haldorf sei zufriedenstellend, sagt Färber. Bis zu 100 Prozent der Haushalte seien mit Leitungskapazitäten von 6000 kbit/s und mehr versorgt. Damit lassen sich problemlos Multimedia-Anwendungen (Videos/Webradio) parallel übers Internet nutzen. (ddd)

Quelle: HNA

Kommentare