Zum Rennen in Obergrenzebach trafen sich Hundehalter aus ganz Nordhessen

Der Schnellste war Sieger

Mit von der Partie: Calvin (von links) und Kimberlie Germ, Natalia und Valeska Kristofel und Chloe Grau mit Charlie.

Obergrenzebach. Am Samstag organisierte die Ortsgruppe Knüll-Obergrenzebach im Deutschen Schäferhund-Verein bereits zum dritten Mal ein Hunderennen auf dem Hundeplatz am Trutzhainer Weg in Obergrenzebach. Aus ganz Nordhessen waren achtzig Hundehalter bei bestem Rennwetter mit ihren Lieblingen angereist, um sich in drei Klassen im fairen Wettstreit zu messen.

Auf dem idyllisch am Ortsrand gelegenen Vereinsgelände hatten die 55 Vereinsmitglieder um ihren Vorsitzenden Horst Tschepa die Rennstrecke auch in diesem Jahr wieder perfekt präpariert und freuten sich über die gute Resonanz.

„Ausschlaggebend für die Klasseneinteilung ist die Widerristhöhe. Klasse 1 geht bis 30 Zentimeter, Klasse 2 bis 50 Zentimeter und in Klasse 3 ist alles über 50 Zentimeter eingruppiert,“ erklärte Ausbildungswart und Startleiter Helmut Prinz

„Die Regeln für das Rennen sind denkbar einfach. Der Hunde der am schnellsten läuft, gewinnt. Der Spaß steht aber immer im Vordergrund“, betonte Horst Tscheppa.

Der kleine Mischlingshund Charlie ließ es eher gemütlich angehen, zu interessant war es doch links und rechts der 60 Meter langen Rennstrecke. Ganz im Gegensatz dazu Hundedame Lotta. Innerhalb von 5,9 Sekunden bewältigte sie die Distanz im lockeren Sprint und gehörte damit zunächst zum Favoritenkreis im Kampf um die vorderen Plätze.

Erstmals dabei in diesem Jahr waren Alexandra und Michael Kuhse aus Rörshain mit ihren beiden Hunden Amy und Lotta. „Wir hatten schon im vergangenen Jahr von der Veranstaltung gehört und als wir in der Zeitung vom diesjährigen Rennen gelesen haben, wollten wir es auch mal probieren,“ erzählte Michael Kuhse, während seine Frau Hund Lotta an der Ziellinie wieder in Empfang nahm und die Hündin für ihren tollen Lauf lobte.

Ob klein oder groß, dick oder dünn – vom Dackel bis zum Rotweiler war am Samstag die ganze Bandbreite auf dem Hundeplatz vertreten. „Erlaubt sind alle Rassen, hauptsache das Tier ist gesund und sollte sich ein Hund beim Rennen verletzen, ist im Notfall ein Tierarzt kurzfristig abrufbar“, so Vorsitzender Horst Tschepa.

Gestartet wurde aus einer Startbox oder direkt aus der Hand von Herrchen oder Frauchen. Dann ging es im rasendem Tempo Richtung Ziellinie, wo Gerhard März die Zeit nahm. „Je besser die Beziehung des Hundes zum Besitzer, desto schneller läuft auch das Tier,“ stellte Helmut Prinz fest.

Mit 4,5 Sekunden war Hund Milli von Sven Hauptmann am Ende des Renntages uneinholbar in Führung und stand verdient ganz oben auf dem Siegertreppchen. Leer ging aber keiner der Teilnehmer aus, alle Startnummern landeten im Lostopf und jeder konnte sich schließlich etwas aus der attraktiven Tombola aussuchen.

Von Matthias Haaß

Quelle: HNA

Kommentare