Eltern und Kinder schnitzten am Marktplatz

Schöne Fratzen aus Futterrüben

Handarbeit: Unter Hilfe der Erwachsenen wie Renate Willhardt, Vorsitzende der Volkstanz und Trachtengruppe (Mitte), schnitzten Oberaulaer Kinder Rübenfratzen. Foto: Löwenberger/nh

Oberaula. „Heute macht man ja mehr Halloween, aber wir dachten, dieser alte Brauch sollte nicht ganz in Vergessenheit geraten, und deshalb veranstalten wir das Rübenmännchenschnitzen“, sagte Renate Willhardt, Vorsitzende der Volkstanz- und Trachtengruppe, die zu der kleinen Veranstaltung auf dem Marktplatz eingeladen hatte.

Zahlreiche Kinder durften sich aus dem Haufen der bereitgestellten Futterrüben ihr Lieblingsexemplar aussuchen, und dann konnte es auch schon los gehen.

Zuerst den Deckel schneiden

Zuerst wurde mit einem großen Messer ein Deckel am oberen Rübenende abgeschnitten, und dann galt es mit Messern, Löffeln und anderen geeigneten Werkzeugen die Rüben auszuhöhlen. War das geschafft, kam der eigentlich kreative Teil der Arbeit.

Augen, Nase und Mund

Kunstvoll wurden Löcher als Augen, Nase und Mund in die Rinde geschnitten, dann noch ein Windlicht hinein, und schon konnten die gruselig-schönen Rübenfratzen auf dem Marktplatz verteilt werden. Damit Schnitzer, Helfer, Betreuer und Zuschauer nicht frieren mussten, brannte mitten auf dem Marktplatz ein Feuer und die „Äwel-Leute“ – ein Zusammenschluss Oberaulaer Frauen, die sich zur Adventszeit um den Oberaulaer Nachwuchs kümmern – bot Glühwein, Kinderpunsch und leckere Grillwürstchen an. (zlb/nh)

Quelle: HNA

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