Briefträger bemerkte starken Rauch – Hausbewohner konnten sich in Sicherheit bringen

Schornstein brannte: Postbote schlug Alarm

Erste Hilfe: Über die Dehleiter der Melsunger Wehr gelangte der Schornsteinfeger von außen an den brennenden Schloth und kehrte ihn aus, so dass die Flammen keine Nahrung mehr hatten hatten. Fotos: Grenzebach

Beiseförth. Gleich mehrere Zufälle verhinderten, dass ein Schornsteinbrand am Samstagmorgen an der Brunnenstraße in Beiseförth größeren Schaden anrichtete.

Der Postbote hatte den aus dem Schornstein aufsteigenden Rauch bemerkt, ein Nachbar alarmierte daraufhin die Polizei und der kurze Zeit später zufällig vorbeikommende Schornsteinfegergeselle half der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bekommmen. So entstand nur geringer Schaden und es wurde niemand verletzt.

Drei Dutzend Helfer seien im Einsatz gewesen, Feuerwehrleute aus Malsfeld, Beiseförth, und die Kollegen aus Melsungen mit der Drehleiter, das berichtete der Malsfelder Gemeindebrandinspektor Oliver Garde. Die alrmierten Wehren aus Dagobertshausen und Elfershausen hielten sich in Bereitschaft, mussten aber nicht eingreifen.

Die Bewohner des Hauses, eine Frau mittleren Alters und ihre erwachsenen Kinder sowie ein Enkel, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Brand war gegen 9 Uhr bemerkt worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr sei nicht aus dem Schornstein starker Rauch entwichen, sondern auch der Dachraum sei stark verraucht gewesen, berichtete Garde. Im Keller des Fachwerkgebäudes befindet sich eine Feststoffheizung. (and)

Quelle: HNA

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