UWG stellt knappes Ergebnis infrage – Wahlleiter: Fehler sollten benannt werden

Schrecksbach: Wählergemeinschaft traut dem Wahlergebnis nicht

Andreas Frisch, UWG 

Schrecksbach. In der Gemeinde Schrecksbach sorgt das Kommunalwahlergebnis für Unruhe. Die absolute Mehrheit der SPD basiert auf einem äußerst knappen Vorsprung. Die Wählergemeinschaft (UWG) fordert deshalb eine erneute Auszählung der Wahl.

Die Auszählung der Stimmen hatte eine Gesamtanzahl von 24.124 Einzelstimmen ergeben. Davon entfallen 11.914 auf die SPD und 6234 auf die UWG.

Erst die dritte Stelle hinter dem Komma entschied letztendlich über die Sitzverteilung im Parlament. Demnach besetzen von insgesamt 17 Sitzen neun die SPD, vier die UWG und vier Sitze die CDU.

Nach Berechnungen von Andreas Frisch (UWG) fehlen seiner Partei lediglich zwei Stimmen für einen fünften Sitz. Deshalb fordert er für die UWG eine Nachzählung des Ergebnisses.

In einer Stellungnahme weist Bürgermeister Erich Diehl (SPD) als Gemeindewahlleiter darauhin, dass die Schrecksbacher Wahlvorstände, dazu zähle auch Andreas Frisch als Auszählungswahlvorstand, bereits am Montag ein vorläufiges Endergebnis festgestellt habe. Bereits zu diesem Zeitpunkt sei mit Blick auf das äußerst knappe Ergebnis eine Nachzählung erbeten worden. Eine Abweichung zur ersten habe sich allerdings nicht ergeben. Daraufhin wurde das vorläufige Gesamtergebnis festgestellt.

Wahlleiter Diehl: „Ich bin bereit, eine Nachzählung zu veranlassen, wenn konkrete Fakten genannt werden, die auf eine Fehlerhaftigkeit des festgestellten vorläufigen Wahlergebnisses hinweisen.“

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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