85 Mal heulte die Sirene: Stadtbrandinspektor präsentiert Jahresbericht

Klaus Siemon

Felsberg. 85 Einsätze und damit 26 mehr als 2009 hatten die Feuerwehren in Felsberg im vergangenen Jahr zu bewältigen. Das berichtete Stadtbrandinspektor Klaus Siemon dem Parlament.

Laut seinem Bericht brannte es im vergangenen Jahr 17-mal, unter anderem in Kellern von Häusern in Rhünda und Neuenbrunslar. Außerdem rückten die Brandschützer zu 68 Hilfseinsätzen aus, sie beseitigten Ölspuren und halfen bei Unwetter.

Fort- und Weiterbildung hatte bei den Wehren einen hohen Stellenwert. Nach Angaben von Klaus Siemon besuchten die Brandschützer beispielsweise allein 21 Lehrgänge bei der Landesfeuerwehrschule in Kassel. Hinzu kamen Lehrgänge auf Kreisebene, Ausbildungsabende und Übungen.

15 Freiwillige machen sich derzeit nach dem Bericht des Stadtbrandinspektors für mehr Personal stark. In einer Arbeitsgruppe erstellten sie unter anderem Informationsmaterialien und verteilten sie in Felsberg, veranstalteten Aktionstage in Heßlar, Hilgershausen und Beuern und erarbeiteten einen Leitfaden für die Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie die Einsatzabteilung. Tatsächlich waren in Felsberg Ende vergangenen Jahres Aktive, darunter 223 Männer und 42 Frauen. Der weibliche Anteil liegt beim Nachwuchs inzwischen deutlich höher als bei den Erwachsenen: In den Jugendwehren sind 137 Aktive, darunter 81 Jungen und 56 Mädchen. Nicht zuletzt engagierten sich die Wehren laut Bericht für gute Arbeitsbedingungen, wobei unter anderem Kleidung beschafft und Feuerwehrhäuser in Felsberg, Melgershausen und Niedervorschütz mitgeplant wurden. (lgr)

Quelle: HNA

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