Klimamobil macht zurzeit Station in Gensungen - Experimente im Klassenzimmer

Schüler im Forscherkittel

Neugierige Grundschüler: Mit einem bildgebenden Globus zeigten Umweltwissenschaftlerinnen gestern in der Heiligenbergschule jungen Forschern die Klimazonen der Erde. Foto: Grugel

Gensungen. Wie echte Forscher fühlten sich gestern die Drittklässler der Gensunger Heiligenbergschule. Die passenden Kittel hatten sie jedenfalls schon an. Noch bis Freitag sind die Wissenschaftlerinnen Petra Holdin und Julia Schlenker mit ihrem Klimamobil zu Gast und experimentieren mit den Schülern zum Thema Klimawandel.

Wetter und Klima sind natürlich im Sachunterricht der Heiligenbergschule ohnehin wichtige Themen. Aber die Experten von außen, ihre Ideen und Lehrmaterialien sind eine Bereicherung, begründete Schulleiterin Karin Brandau den Schritt, diese Woche einen Klassenraum den Umweltexperten zu überlassen. Das kam schon am Dienstag bei den Kindern gut an. Sie durften in weiße Forscherkittel schlüpfen, experimentieren und dabei beispielsweise mit Bechern, Wasser, Räucherstäbchen und Taschenlampen herausfinden, wie Winde entstehen.

Ganz aufmerksame Schüler hatten die beiden Gastlehrerinnen auch bei einer symbolischen Raumschifffahrt zu einer Station im Weltraum, von der aus alle auf die Erde schauten: In der Heiligenbergschule war die Erde ein bildgebender Globus, der Klimazonen ebenso anschaulich darstellte wie die Erderwärmung in den vergangenen Jahrzehnten auf allen Kontinenten und die Folgen dieses Temperaturanstiegs. Schließlich ging es um Antworten auf die Frage, wie denn die immer wärmer werdende Erde von ihrem Fieber befreit werden könnte.

Zehn 3. und 4. Klassen werden bis Freitag das Angebot des Klimamobils nutzen. Pro Tag zahlt das Staatliche Schulamt dafür nach Schulangaben 90 Euro. Tatsächlich kostet die Aktion ein Mehrfaches, teilte ein Sprecher der mobilen Bildungsinitiative mit, die vom Unternehmen Lightcycle mit Sitz in München veranstaltet und gesponsert wird. (lgr) HINTERGRUND

Quelle: HNA

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