Informationstag an der Wilhelm-Filchner-Schule

Schüler fragen, Unternehmer antworten: Auf der Suche nach dem passenden Beruf

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Interesse an der Versicherung: Andrea Boyens von der AOK Hessen beantwortete Fragen der Schüler.

Wolfhagen. Der Berufsinformationstag an der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule bot Schülern die Möglichkeit, die Weichen für ihre berufliche Zukunft zu stellen.

Für Mike Kulpe aus Naumburg endet die Schulzeit an der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) zwar erst im Sommer 2018. Doch der 17-jährige hat jetzt nicht nur schon klare Vorstellungen über sein zukünftiges Berufsleben, sondern dafür auch schon die Weichen gestellt. Er möchte Sport- und Fitnesskaufmann werden, hat sich dafür bereits um eine Praktikantenstelle im Wolfhager Sport- und Fitnesscenter Lupus beworben und konnte jetzt während des WFS-Berufsinformationstages mit Lupus-Inhaber Dieter Hahn persönlich die notwendigen Details besprechen.

Auch die drei Jahre jüngere Anika Grünwald aus Ippinghausen, die im kommenden Jahr von der Schule in einen Beruf wechseln möchte, hat dafür schon Pflöcke eingeschlagen. „Mein Wunschberuf ist Fachkraft für Lagerlogistik.“ Im vorigen Monat hat sich die 14-jährige bei mehreren Firmen beworben, vor zwei Wochen im Baunataler VW-Werk ein Bewerbungsgespräch geführt. Anika Grünwald: „Mit einem guten Gefühl, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.“

Die beiden Schüler waren zwei von rund 350, die sich beim diesjährigen WFS-Berufsinformationstag von den sich dort in der großen Pausenhalle präsentierenden 22 Unternehmen und Dienstleistern aus der gesamten Region beraten ließen. Die für dieses Projekt verantwortliche WFS-Lehrerin Martina Bohl: „Leider sind es nicht wenige Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die sich noch keine großen Gedanken machen, wie es beruflich nach der Schule für sie weitergeht.“

Schulleiter Ludger Brinkmann mahnte die Schüler eindringlich, jetzt möglichst schnell persönlich die Weichen für die berufliche Zukunft zu stellen. Denn die Perspektiven seien dafür zur Zeit bestens. Nicht nur, dass in Deutschland händeringend qualifizierte Fachkräfte gesucht werden, sondern weil sehr viele Plätze in den bundesweit 328 Ausbildungsberufen noch unbesetzt sind.

Quelle: HNA

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