Schüler der Ohetalschule präsentierten Kunst- und Musikprojekt

+
Präsentation ihrer Werke: Isabel Meier, Christina Rauter, Annelena Siebrecht, Lisa Kammel, Maurice Schäfer und Sabrina Schmidt (von links) zeigten Figürliches aus Ton. Fotos: Rose

Verna. Ton, Töne, Getöse: Unter diesem Motto stand die Präsentation besonderer musischer und künstlerischer Projekte an der Ohetalschule in Verna. Drei Facetten verwoben die Schüler und Lehrer zu einer kreativen Schau.

Eines der Projekte war die sogenannte Fälscherwerkstatt: Hier entstanden nach einer kunsttheoretischen Anleitung durch Kunstlehrerin Juditha Görges Kopien von Werken des Künstlers Joan Mirò. Konrektorin Yvonne Rohstock nahm das surrealistische Thema für die Töpferwerkstatt auf. Dort formten die Schüler nach Miròs Zeichnungen Figuren.

Trommler Lemi Lehmann und seine jungen Nachwuchsmusiker ließen sich wiederum vom Formen- und Farbenspiel in ihrer etwas anderen Tonwerkstatt inspirieren.

Der Fälscherworkshop wurde finanziert vom Kulturnetzwerk der weiterführenden Schulen der Kreissparkasse Schwalm-Eder. Wahrlich mit einem Paukenschlag liefen die künstlerischen und musischen Fäden nun zum Abschluss der Projektwoche zusammen. Unter dem Motto „Falsche Töne zu falschen Meistern“ hatten die jungen Leute ins Blaue Haus eingeladen.

Eltern und Geschwister lauschten Moderatorin Lisa Steinbrecher, aktuell Referendarin an der Ohetalschule. Auf einem Laufsteg präsentierten die Schüler ihre Werke. Dazu waren immer wieder Klanginterpretationen zu hören. Trommeln und Percussioninstrumente sorgten für Rhythmus. Die tönernen Modelle wurden zum Teil hineingerollt oder auch getragen, begleitet von viel Applaus. Die Präsentation endete mit einem fulminanten Trommelwirbel und einem lauten Pauken- und Beckenschlag, der die Besucher zu einem kurzweiligen und amüsanten Rundgang über Gelände einlud. Zu erleben gab es noch Theater und Tanz.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

Kommentare