Schüler aus Bad Emstal und Dörnberg sorgten für „Sauberhaften Schulweg“

+
Aktion Sauberhafter Schulweg I: Auch die Schüler der Klassen 7 und 8 der Bad Emstaler Christine-Brückner-Schule machten wieder mit.

Habichtswald/Bad Emstal. Vor Ferienbeginn stand wieder die Aktion „Sauberhafter Schulweg“ auf dem Stundenplan: Wie seit zehn Jahren schwärmten viele Schüler in ihrer Gemeinde aus, bewaffnet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken.

Im vergangenen Jahr hatten sich in ganz Hessen 25 000 Schüler bei beteiligt. Aus dem Altkreis beteiligten sich Mädchen und Jungen der Dörnberger Grundschule und der Bad Emstaler Christine-Brückner-Schule. „Unsere Schüler erleben, dass Abfallsammeln auch ein deutliches Zeichen für das Umfeld und die Umwelt ist“, sagte Uta Dotting, Dörnbergs Schulleiterin. Sie lernten dabei, dass Abfall nicht auf den Boden gehört, sondern in die Tonne.

Bewerbung Umweltschule

Die Lehrer sammelten ebenfalls mit - Die Schule bewirbt sich um das Zertifikat „Umweltschule“.

Begleitet von ihren Lehrkräften waren die Kinder überrascht, was sie in Dörnberg alles an den Straßen und in der Landschaft an Müll fanden. Schon nach kurzer Zeit waren die Tüten und Säcke gefüllt, die dann beim örtlichen Bauhof landeten.

Weniger als im Vorjahr

Trotz der großen Menge zog Uta Dotting ein positives Fazit: „Diesmal war es nicht so viel Abfall wie in den vergangenen Jahren.“ Das Umweltbewusstsein der Bürger sei offenbar größer geworden.

Von der Bad Emstaler Christine-Brückner-Schule im Ortsteil Sand machten diesmal drei Klassen der Jahrgangsstufen sieben und acht mit.

Ein Schüler brachte es auf den Punkt: „Dinge in der Natur oder auf der Straße zu entsorgen, geht gar nicht. Auch kein Kaugummi, Zigarettenkippen oder Bonbonpapier.“ Das sei kein Kavaliersdelikt, sondern reine Verschmutzung.

Sowohl die Dörnberger als auch die Bad Emstaler Schule hoffen jetzt, dass sich ihr Engagement eventuell auch auszahlt. Denn unter allen teilnehmenden Schulen der Müllsammelaktion verlost das Hessische Umweltministerium 25 mal 400 Euro.

Die Bad Emstaler hatten bei der Verlosung immerhin schon einmal Glück. (zih)

Quelle: HNA

Kommentare