Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule machten beim Mathewettbewerb mit

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Junge Rechenkünstler: Die erfolgreichen Teilnehmer der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule am Känguru-Mathematikwettbewerb sowie am regionalen Tag der Mathematik mit Schulleiterin Rita Schmidt-Schales (zweite von rechts) und den Fachpädagogen Karin Allinger sowie Ulrich Burger.

Wolfhagen. Zusammen mit Schulleiterin Rita Schmidt-Schales und Fachpädagogin Karin Allinger strahlten sie um die Wette - die 14 Mädchen und Jungen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS), die jetzt den Lohn für ihre „rauchenden Köpfe“ in Empfang nehmen durften.

Sie wurden als Beste der Schule des internationalen Känguru-Mathematikwettbewerbs 2011 ausgezeichnet.

Die Teilnahme des 1995 in Deutschland mit 184 jungen Rechenkünstlern gestarteten Projekts ist freiwillig. Beim jetzt abgeschlossenen 17. Wettbewerb beteiligten sich bundesweit 860.000 Schüler aus 9000 Schulen, weltweit machten aus 50 Ländern sechs Millionen Mädchen und Jungen mit. An der Wolfhager Schule waren es diesmal 231. „Eine neue Rekordmarke für den gymnasialen Zweig“, so Karin Allinger.

Känguru-Tag in freiwilliger Klausur ist weltweit jährlich immer der dritte Donnerstag im März. Da müssen die Teilnehmer in dem für Deutschland zuständigen Verein Mathematikwettbewerb Känguru mit Sitz an der Berliner Humboldt-Universität innerhalb von 75 Minuten vorgegebene Aufgaben zum Rechnen, Knobeln, Grübeln und Schätzen lösen. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind es 24 an der Zahl, ab der siebten Klasse sechs mehr.

Nach den 75 Minuten werden die Unterlagen umgehend zur Auswertung an die Uni Berlin gesandt, dann beginnt für die Teilnehmer das lange Warten auf die Ergebnisse. „Aber eigentlich“, so Mathelehrerin Allinger, „sind ja alle, die mitmachen, Gewinner. Denn jeder erhält eine Urkunde“. Für die jeweils auf Platz eins bis drei gelandeten Teilnehmer ist zusätzlich ein Sachpreis ausgelobt.

Das begehrte Känguru-T-Shirt als erfolgreichster WFS-Zahlenakrobat konnte sich der Niederelsunger Florian Henne aus der Klasse 6 G 3 überstreifen.

Ausgezeichnet durch ihren Fachlehrer Ulrich Burger wurden zudem fünf weitere WFS-Schüler der Jahrgangsstufe 12. Sie hatten sich für die in Bad Arolsen stattfindende Entausscheidung des regionalen Wettbewerbs „Tag der Mathematik 2011“ qualifiziert und sich unter rund 80 Teilnehmern unter den Top-Ten platziert.

Im Einzel errang der Isthaer Lars Plutz in Bad Arolsen einen hervorragenden sechsten Rang.

Im Teamwettbewerb war es für den Isthaer zusammen mit Christoph Rühl und Lars Heiderich (beide Wolfhagen) sowie dem Altenstädter Manuel Jakob sogar der fünfte Platz. (zih)

Quelle: HNA

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