Feldjäger in Fritzlar stellten sich vor – Kradstaffel holte Sieg bei Stationen-Wettbewerb

Schüsse nur am Simulator

Das Gewehr G 36 ist entladen und gesichert: Polizeioberkommissarin Pia Nitsche bei einer Trockenübung, beobachtet von ihren Kollegen der Polizeistation Fritzlar und Hauptfeldwebel Mathias Hartkopf. Fotos: Zirzow

Fritzlar. Die Feldjäger sind seit knapp acht Monaten in der Fritzlarer Kaserne untergebracht. Die Kompanie hat mit der Organisation einer sicherheitspolitischen Infoveranstaltung und dem Oktoberfest eine Marke gesetzt.

150 Besucher wurden von Hauptmann Julian Ludwig und Bürgermeister Hartmut Spogat begrüßt und der Kompaniechef stellte danach seine Einheit und deren Aufgabenbereich vor. Die Gäste, darunter Vertreter von Bundeswehrstandorten, der Hessischen Landespolizei, der Bundespolizei, des Regierungspräsidiums Gießen, des Katastrophenschutzes, des Bundesamts für Güterverkehr sowie des Deutschen Roten Kreuzes und der Flugplatzfeuerwehr Fritzlar wurden über den Auftrag der Feldjäger informiert. Dabei erfuhren sie auch, dass die neunte Kompanie von Fritzlar aus für einen Einsatzraum von rund 22 000 Quadratkilometern zuständig ist. „Wir sind die Feldjäger in Hessen“, betonte Hauptmann Ludwig nicht ohne Stolz.

Geschick an der Waffe

Nach der Theorie folgte an mehreren Stationen der praktische Teil für die Teilnehmer, deren Leistungen in drei Kategorien mit Punkten bewertet wurden. Am Ende stand die Kradstaffel der Hessischen Landespolizei als Sieger fest.

Im Kasernengelände war ihr Können im Schießsimulator und beim Geschicklichkeitsfahren mit einem Greenliner, einem geländegängigen Einsatzfahrzeug, gefordert. Auf der Schießanlage wurden die Gäste an die drei Standardwaffen Gewehr, Maschinenpistole und Pistole herangeführt. Sie durften anschließend ihre Zielsicherheit unter Beweis stellen, bevor es einigen von ihnen bei der Geländefahrt mit einem Greenliner auf dem Übungsplatz etwas mulmig wurde.

Steile Bergauf- und abfahrten, die von den Feldjägern souverän vorgeführt wurden, sorgten bei manch zivilem Beifahrer für erhöhten Blutdruck und Bauchgrummeln. Das hatte sich aber spätestens beim anschließenden Oktoberfest mit Spanferkel vom Spieß und Weißbier gelegt.

Von Rainer Zirzow

Quelle: HNA

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