Gebäude gehört Schachclub Neuenbrunslar

Versorgungshütte des Schachclub Neuenbrunslar wurde Raub der Flammen

+

Neuenbrunslar. Die Versorgungshütte des Schachclub Neuenbrunslar ging in der Nacht zum Sonntag in Flammen auf. Der Schaden wird nach ersten vorläufigen Schätzungen der Polizei und eines Vorstandsmitgliedes des Vereins auf mindestens 20.000 Euro geschätzt.

Als Brandursache wird vorsätzliche Brandstiftung vermutet. Im Einsatz waren 46 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Brunslar, der Kernstadt und Wolfershausen unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Klaus Siemon.

Kurz vor Mitternacht war der Brand bei der Rettungsleitstelle in Homberg gemeldet worden. Als die ersten Einsatzkräfte aus Brunslar an der Brandstelle oberhalb des Felsberger Stadtteils ankamen, brannte die Hütte bereits in voller Ausdehnung, die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach. Mit drei Rohren wurde das Feuer bekämpft. Das benötigte Löschwasser wurde von Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zu der Brandstelle die etwa einen Kilometer oberhalb von Neuenbrunslar liegt transportiert. Das Feuer war nach kurzer Zeit unter Kontrolle, allerdings zogen sich die Nachlöscharbeiten bis nach 2 Uhr am Sonntagmorgen hin. Es wurden insgesamt acht Atemschutzgeräteträger eingesetzt.

Die massive, mit Holz verkleidete, Versorgungshütte beherbergt die Toilettenanlage, eine Küche und Lagerräume des 30 Mitglieder zählenden Vereins. In den Lagerräumen verbrannten zahlreiche Gerätschaften, dabei auch ein Aufsitzrasenmäher. Bis zum Samstagnachmittag hatten Vereinsmitglieder Unterhaltungs- und Reinigungsarbeiten auf ihrem Vereinsgelände durchgeführt. Die Versorgungshütte war in den letzten Wochen und Monaten von den Vereinsmitgliedern umfangreich renoviert worden. Erst im Frühjahr dieses Jahres waren die Arbeiten beendet.

Hütte in Neuenbrunslar wurde Raub der Flammen

Die wenige Meter von der Versorgungshütte entfernt stehende Schutzhütte und auch die Freizeitschachanlage blieb von dem Feuer verschont. Allerdings wurden im Vorbau der Schutzhütte Überreste eines Lagerfeuers und Unrat aufgefunden, was am Nachmittag noch nicht da war. Daher wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Ermittlungen zur endgültigen Klärung der Brandursache werden von Spezialisten der Kripo Homberg durchgeführt. (zot)

Quelle: HNA

Kommentare