Schwälmer Rumänienhilfe braucht

Hilfe ist dringend nötig: Im Kinderheim im rumänischen Ilisua und der Förderschule in Beclan fehlt es an vielen Dingen des täglichen Lebens. Der Verein Schwälmer Rumänienhilfe sammelt Spenden für den Anfang August geplanten Hilfstransport. Foto: privat

„Wir freuen uns auf das Frühlingsfest am Sonntag, weil wir möglichst vielen Leuten von unserem Verein und der nötigen Unterstützung erzählen können“, sagt Inge Thiel. Gemeinsam mit ihrem Mann Heinz unterstützt sie seit 1992 ein Kinderheim im rumänischen Ilisua.

Vor drei Jahren haben die beiden mit Freunden die „Schwälmer Rumänienhilfe“ gegründet, die mittlerweile 13 Mitglieder zählt. Neben dem Kinderheim kümmern sich die Mitglieder des Vereins seit anderthalb Jahren auch um eine Förderschule im Nachbarort Beclan. Bei der Fahrt an Weihnachten hatten die Thiels für die Kinder und Jugendlichen beider Einrichtungen 350 Päckchen im Gepäck.

Spenden dringend nötig

Doch nicht nur zu Weihnachten mangelt es an Dingen, die in Deutschland selbstverständlich sind. „Es fehlt an Schulheften und Stiften, Scheren, Kleber, Buntstiften, Malkästen und Bastelmaterialien, aber auch an Spielsachen, Kleidung, Decken und Bettwäsche,“ sagt Inge Thiel. Für die Transporte hat das Ehepaar im vergangenen Jahr aus eigenen Mitteln einen gebrauchten Kleinbus gekauft. „Alleine die Sprit- und Mautkosten für eine Tour betragen 700 Euro - ohne Spenden ist das nicht zu schaffen“, so Heinz Thiel.

Für den nächsten Hilfstransport nehmen die Thiels bis Freitag, 1. Juli, Geld- und Sachspenden entgegen. Damit sollen zwei Projekte gefördert werden: Für das Kinderheim ist ein Aufenthaltsraum geplant, in dem sich die Kinder außerhalb der Schulzeit und bei schlechtem Wetter aufhalten können. Die Förderschule soll Sport- und Bewegungsangebote erhalten.

Kontakt: Schwälmer Rumänienhilfe, Wilhelm-Helwig-Straße 19, 34613 Schwalmstadt-Treysa, 0 66 91/96 65 32, hithiel@t-online.de

Quelle: HNA

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