Schwälmer Straßen sind in Ordnung - keine Hitzeschäden

Schwalmstadt. Gute Nachrichten von den Straßen des Altkreises. Wie Silvana Mäder, Leiterin der Straßenmeisterei Schwalmstadt, auf Anfrage der HNA mitteilte, gibt es im zuständigen Gebiet keine Probleme mit Hitzeschäden auf den Straßen.

Bei der extremen Hitze können Betonfahrbahnen aufbrechen und den Straßenverkehr gefährden. Das ist in der Region jedoch nicht der Fall. "Wir verwenden hauptsächlich Asphaltdecken als Fahrbahnbelag", sagte Mäder.

Zwar handelt es sich bei der Asphaltvariante um die günstigere Lösung. Und auch die Haltbarkeit ist mit zwölf bis 15 Jahren im Vergleich zu bis zu 40 Jahren bei Beton wesentlich geringer Doch sind die Asphaltdecken nicht so hitzeempfindlich wie der teure Beton. Hier kommt es immer wieder zu sogenannten Blow-Ups. Dabei handelt es sich um ein plötzliches Aufbrechen der Betonplatten. Es kann zu schweren Unfällen kommen.

Der Asphalt selbst ist ein Gemisch aus Gesteinskörnungen und Bitumen. Das ist ein Bindemittel auf Erdöl-Basis, welches klebrig und abdichtend wirkt.

Die Straßenmeisterei Schwalmstadt beaufsichtigt insgesamt 360 Kilometer Streckennetz. Dabei handelt es sich um Bundes-, Landes- und Kreis-, nicht jedoch Gemeindestraßen. Das Gebiet lässt sich laut Mäder grob wie folgt umreißen: Im Norden von Spieskappel, im Osten Gersdorf, im Süden grenzt es an Bernsburg und im Westen an Gilserberg. (hof)

Quelle: HNA

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