Aus den Wahllokalen

Viele haben ihr Kreuz schon gemacht

Schwalm-Eder. Der Landkreis hat die Wahl. Noch bis 18 Uhr können die Wähler bestimmen, wer sie im Bundes- und Landtag vertreten wird. "Bei uns gibt es keinen Leerlauf.

Hier kommt ständig jemand vorbei, um zu wählen", sagt Raphael Matthäi, Wahlvorsteher vom Wahllokal "Die Waage" am Domplatz in Fritzlar. Das Publikum sei gemischt. Sowohl jüngere als auch ältere Leute hätten das Wahllokal bereits besucht. Lange überlegen, müssten die Wähler in der Kabine nicht. "Die Leute wissen, wo sie ihr Kreuz setzen wollen", berichtet Matthäi. Sowohl im Wahlbüro des Rathauses in Fritzlar als auch im Wahllokal am Domplatz seien einige Wähler vorbei gekommen, die nicht wussten,wo sie wählen sollen. Denen half Matthäi dann weiter.

Auch im Wahllokal im Rathaus in Wabern ist einiges los. Dort bildete sich gegen 13 Uhr sogar eine Schlange vor dem Wahllokal. "Etwa 30 Prozent der Wahlberechtigten war schon hier", sagt Wahlhelferin Kirsten Löwer. Bis jetzt würde alles sehr ruhig und reibungslos ablaufen, sagt Wahlleiter Wolfgang Ziegler. Es gebe keine Fragen zu den Erst- und Zweitstimmen. "Am Eingang hängen Musterwahlzettel,wo sich die Leute informieren können", so Ziegler. Der Wahlleiter rechnet mit einem Schub am Nachmittag. "Viele Leute kommen nach dem Kaffeetrinken vorbei."

74,7 Prozent der Wahlberechtigten hätten ihre Stimme schon im Wahllokal im Bürgerhaus in Gudensberg abgegeben, teilt Wahlleiter Walter Berle gegen 16 Uhr mit. Darunter ist auch die 99-jährige Dorothea Hamacher, die in Begleitung ihrer Enkeltochter Rosa gekommen ist. "Sie ist unsere älteste Wählerin", sagt der Wahlleiter. Die Wahlbeteiligung sei bisher außerordentlich gut, bestätigt Berle. Ihm ist aufgefallen, dass viele Wähler sehr lange brauchen, um ihr Kreuz zu machen.

In Felsberg haben Leonie und Sophie (13 Monate) ihre erste Wahl miterlebt. Zusammen mit ihren Eltern Nicole und Frank Grüber sowie Oma Jutta und Opa Herbert Waldecker sind sie ins Wahllokal ins Jugendzentrum gekommen. Wahlleiter Thomas Pape ist zufrieden:"390 von 715 Wahlberechtigten sind schon hier gewesen", sagt er gegen 16.30 Uhr.

Von Nina Nickoll und Nina Thöne

Quelle: HNA

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