Fahrzeug war nicht mehr zu retten - Verletzt wurde niemand

Schwarzenberg: Auto ging in Flammen auf

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Schwarzenberg. Das Auto eines Mannes aus Röhrenfurth hat am Montagabend im Melsunger Stadtteil Schwarzenberg Feuer gefangen. Das Fahrzeug ist ausgebrannt.

Der Röhrenfurther war am Montagabend kurz nach 21 Uhr auf dem Heimweg von seiner Arbeitsstelle in Melsungen. Als er die Riedforststraße in Schwarzenberg befuhr, stieg nach Angaben des Fahrers plötzlich Rauch aus der Mittelkonsole auf. Er stellte seinen Wagen am Fahrbahnrand ab, um nach der Ursache für den Rauch zu sehen. Doch wenige Sekunden nachdem er das Auto verlassen hatte, schlugen bereits Flammen aus dem Motorraum, die sich schnell im Fahrzeuginneren ausbreiteten. Ein vorbeikommender Autofahrer alarmierte die Feuerwehr.

Als die ersten Schwarzenberger Feuerwehrleute an der nur wenige Meter vom Feuerwehrhaus entfernten Einsatzstelle ankamen, brannte der Pkw lichterloh. Unterstützt wurden die Schwarzenberger von  Einsatzkräften aus der Kernstadt und aus Röhrenfurth. Insgesamt bekämpften 32 Feuerwehrleute die Flammen. Mit Schaum konnte der Fahrzeugbrand nach wenigen Minuten gelöscht werden. An dem Fahrzeug war allerdings nichts mehr zu retten: Es blieb nur ein rauchender und ausgeglühter Haufen Schrott übrig.

Damit die auslaufenden Betriebsstoffe und das verunreinigte Löschwasser nicht in das Kanalnetz eindrangen, wurden an den Regeneinlaufschächten Dämme aus Ölbindemittel aufgeschüttet.

Durch die Minustemperaturen gefror das Löschwasser auf der Straße und dem Bürgersteig und bildete spiegelglatte Flächen, die der Bauhof der Stadt Melsungen, der von der Einsatzleitung angefordert wurde, mit Streusalz abstreute. 

Die Polizei schätzt den Schaden an dem ausgebrannten Auto auf 4000 Euro. Ob die Teerdecke in dem betroffenen Bereich durch die Hitze auch beschädigt wurde und erneuert werden muss, kann erst am heutigen Dienstag bei Tageslicht festgestellt werden.

Fahrzeug fing in Schwarzenberg Feuer

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Iwanowski lobte das schnelle Eingreifen und die gute Zusammenarbeit der drei Einsatzabteilungen. Besonders der 800 Liter fassende Löschwassertank auf dem Schwarzenberger Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) hat sich bewährt. Iwanowski: „Obwohl hier nichts mehr zu retten war, haben wir gesehen, dass die Schlagkraft der Wehr mit der Neubeschaffung des TSF-W enorm gesteigert werden konnte und dies ist für den Schutz unserer Mitbürger äußerst wichtig.“

Quelle: HNA

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