Dorheimer Mundartnachmittag kam bei den Besuchern gut an

Sie schwatzen gerne Pladde

Die Pladdeschwadzer vom Mundartnachmittag: Hans Knoch, Wilfried Döringer, Ingrid Wiegand, Siggi Thiel, Elli Schäfer, Niklas Rohde, Hermann Wassmuth, Paul Wohner, Gundi Gereke, Roland Siebert, Marianne Ahrens, Doris Thiel, Gisela Hohmann, Otto Dönch, „Wimme“ Bickard (von links) . Nicht im Bild: Walter Busch, Emilia Roth, Alina Busch-Menges. Foto: nh

Dorheim. Die Altersspanne der „Pladdeschwadzer“ hätte beim Dorheimer Mundartnachmittag nicht größer sein können. Zwischen Elli Schäfer aus Bad Zwesten und den beiden Wernswiger Grundschülern Niklas Rohde (9) und Emilia Roth (10) lagen sage und schreibe mehr als 80 Jahre.

Während die rüstige Oma aus ihren Zwestener Geschichten vortrug, sagten die Steppkes Gedichte über die Rinne-Gänse und die Vernaer Bauernwelt der 50-er Jahre auf.

Das Programm war bunt. Ingrid Wiegand aus Waltersbrück berichtete Dorftratsch, Marianne Ahrens und Gisela Hohmann aus Verna hatten Probleme mit dem „Bodderfass“, Gundi Gereke aus Rhünda berichtete von „Rhiener“ Erlebnissen, Wilhelm („Wimme“) Bickard erzählte deftige „Nerrebeesheemer Jeschichden“ und Paul Wohner aus Berge erzählte „ewwer ahle Liere“.

Einen Leckerbissen boten die Dorheimerinnen Doris Thiel als Jungmagd und Alina Busch-Menges als Lehrerin. Sie trugen in einem sprachlichen Feuerwerk eine Schwälmer Schulgeschichte vor. Es traten auch die „Dorheimer Durststimmen“ auf. Sie sangen zur Mundharmonika von Otto Dönch aus Bischhausen selbstverfasste Mundartlieder und das Lied „Wo ich zuhause bin“, berichtet Roland Siebert, Vorsitzender der Gesellschaft für Nordhessische Mundarten. (bra)

Quelle: HNA

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