Zum 25. Mal luden die Fidelen Knüller zum Eisstockschießen auf der Asphaltbahn ein

Schweiß beim Wintersport

Mit voller Konzentration bei der Sache: Bernhard Munk geht der Stock für die Mannschaft der Burschenschaft locker aus dem Handgelenk. Foto: Bohl/jb

Schwarzenborn. Für Eisstockschießen braucht man reichlich Eis und kalte Temperaturen, könnte man annehmen. Nicht so in Schwarzenborn: Beim 25. Turnier des Eisstockschießvereins Fidele Knüller waren die Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein ideal. Einzig die Getränke waren kalt.

Am Sonntag schossen Mannschaften von elf ortsansässigen Vereinen die Stöcke im Wettbewerb um den begehrten Wanderpokal. Zahlreiche Zuschauer ließen sich das Spektakel nicht entgehen und feuerten ihre Teams an.

„Ein im Sommer auf Asphalt ausgetragenes Stockschießen ist in unserer Region etwas ganz Besonderes. Ich wüsste nicht, wo die nächste Bahn sein sollte“, erklärte Rainer Schneider, Vorsitzender der Fidelen Knüller. Bei dem geselligen Mannschaftssport findet er es reizvoll, die gegnerische Mannschaft mit Geschick auszuspielen.

Freizeitsport aus Österreich

Den Auslöser zu dem ungewöhnlichen Sport bildete vor 25 Jahren ein Erlebnis im Urlaub in Österreich. Im Alpenraum ist das Stockschießen auf Asphalt ein beliebter Freizeitsport. Weil das Spielen in der Ferne so viel Spaß gemacht hatte, wurde kurzerhand daheim ein Verein gegründet, eine Asphaltbahn gebaut und die ersten Turniere veranstaltet. Für viele der Spieler war es nicht die erste Teilnahme. Im dritten Jahr in Folge trat etwa Jürgen Rösner für den TSV Schwarzenborn an: „Es macht ungemein Spaß, sich mit den Jungburschen zu messen.“

Auch Bernhard Munk, der für eine Mannschaft der Burschenschaft an den Start ging, ist vom Eisstockschießen begeistert: „Lernen kann das jeder, man braucht für die Würfe zwar die richtige Technik, aber das ist alles nur Übungssache.“ Für ihn ist die Teilnahme am jährlich ausgerichteten Turnier Ehrensache, immerhin haben seine Eltern den Verein mitgegründet. Die Endrunden des Turniers gestalteten sich sehr spannend. In hart umkämpften Finalrunden wurde der Sieg ausgespielt.

Burschen vor Stammtisch

Am Ende des Tages ging die Mannschaft der Burschenschaft als Gewinner von der Bahn. Den zweiten Plazt sicherte sich der Bundesliga Stammtisch des TSV Schwarzenborn, dicht gefolgt von der CDU Fraktion auf dem dritten Platz. (jb)

Quelle: HNA

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