Die Kindertagesstätte am Eulenturm hat eine neue Rutsche und feierte ein Fest

Mit Schwung in den Sand

Gemeinsam gingen sie ans Werk: Helfer und Spender vor der neuen Rutsche in der Kindertagesstätte in Züschen. Foto: Zirzow

Züschen. Einen nagelneuen Rutschenturm hat die Kindertagesstätte am Eulenturm in Züschen erhalten. Mit einem Sommerfest wurde das Spielgerät jetzt im Fritzlarer Stadtteil eingeweiht.

Zum Fest hatten die Indianer das Sagen in der Kindertagesstätte. „Indianer heißen wir, ahu, ums Lagerfeuer sitzen wir, ahu, wir singen jetzt mit lautem Klang den wilden Indianersang, ahu, ahu, ahu!“, sangen die Kinder und ihre Erzieherinnen zur Begrüßung der Gäste.

Michaela Beez, Leiterin der Einrichtung, und Pfarrer Peter Waterkamp lobten in kurzen Ansprachen die zahlreichen Helfer und Spender, die es erst möglich gemacht hätten, das neue Spielgeräte aufzustellen.

130 Arbeitsstunden

Nach 130 Stunden Arbeitseinsatz war es Ende Mai geschafft. Der alte Turm war abgebaut, der neue stand fix und fertig im Garten. Seitdem wird die Rutsche von den Kindern begeistert genutzt. Bürgermeister Hartmut Spogat erwähnte in seiner kurzen Ansprache, dass Gemeinsamkeit und soziale Kontakte wichtige Faktoren seien und deshalb auch Kindern vorgelebt werden müssten.

„Kinder sind Brücken für die Welt von morgen“, sagte der Bürgermeister und betonte, dass Kinder dafür die Unterstützung der Erwachsenen benötigten.

Das Indianer-Sommerfest wurde von Mitarbeitern der „Abenteuer4ma“ aus Volkmarsen mitgestaltet. Als Freches Pony, Edle Feder, Freier Adler und Schneller Pfeil hatten sie ein Tipi und mehrere Stationen aufgebaut, an denen die Kinder Stockbrot backten, in die Kunst des Bogenschießens eingeweiht wurden und auch selber Stöcke schnitzten.

Passender Kopfschmuck

Die Erzieherinnen sorgten zusammen mit den Eltern dafür, dass die Kinder passend zum Indianermotto mit Kopfschmuck ausgestattet und bemalt wurden.

Von Rainer Zirzow

Quelle: HNA

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