Bisher keine Sprengungen

Frankenhainer Tunnel: Patin Carmen Stehl besucht Baustelle

Schwalmstadt. Ganz stilecht mit orangefarbener Warnjacke und weißem Bauhelm gekleidet, besuchte die Patin des Carmen-Tunnels Carmen Stehl die beeindruckende Großbaustelle zwischen Treysa und Frankenhain.

Und damit die Männer auf der Baustelle nicht nur in Schwälmer Erde und Buntsandstein graben, sondern sich auch einen Eindruck von der kulinarischen Vielfalt der Region machen konnten, hatte Carmen Stehl einige Kisten Schwalmbräu und mehrere Bleche Schwälmer-Platz im Gepäck. Baustellenchef Aquil Briggen und Bauleiter Thomas Feustel nutzten die Gelegenheit und führten die junge Patin über das Areal und erklärten ihr den Baufortschritt.

„Zunächst wird das obere Drittel des Tunnels, die sogenannten Kalotte, ausgebrochen, dann folgt die Strosse. Beide zusammen bilden den Tunnelquerschnitt“, erklärt Bauleiter Thomas Feustel.

Pro Arbeitsgang schaffen die Tunnelbauer 1,20 Meter Vortrieb. Danach wird der neu gewonnene Abschnitt mit Baustahlmatten und Spritzbeton gesichert.

Jeden Tag wachsen die zwei Tunnelröhren unter den Augen Heiligen Barbara am Portal auf diese Weise um sechs Meter. Am Ende soll der in bergmännischer Bauweise erstellte Tunnel einmal 899 Meter lang sein.

Patin Carmen Stehl besuchte den Frankenhainer Tunnel

„Wir kommen bislang sehr gut voran und mussten noch keine Sprengung vornehmen, noch reichen die Spezialbagger“, so Aquil Briggen. Auch Projektleiter Bernhard Klöppel von Hessen Mobil zeigt sich über die gemachten Fortschritte sehr zufrieden.

Die Tunnelpatin übernahm gleich noch die Jungfernfahrt eines neuen Radladers und drehte eine Runde mit der imposanten Baumaschine über den Platz.

Von Matthias Haaß

Quelle: HNA

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