Backhauschef Seewald ist Weinkönig - Ansturm auf Fest in Wettesingen

Leckerer Flammkuchen: Backhauschef Klaus Seewald liefert Nachschub, der bei Marlies Rappe weg ging wie warme Semmeln, im Hintergrund Heinrich Schlag. Fotos:  pbb

Wettesingen. Wettesingens Weinkönig ist ein Mann. Klaus Seewald wurde vom Heimat- und Geschichtsverein (HuGV) zum Würdenträger gekürt.

Den stimmungsvollen Rahmen für die spaßige Proklamation des rührigen Mitglieds aus dem HuGV-Backhausteam bot ein zünftiges Weinfest, für das die Untere Straße auf einem Teilabschnitt gesperrt worden war.

An Hold-Henners-Hus, dem künftigen Vereins- und Kulturzentrum Wettesingens, hatten die Aktiven des HuGV ein kleines Weindorf aus Zelten errichtet. In hellen Scharen strömten schon am Spätnachmittag Weinfreunde herbei, um in geselliger Runde und an liebevoll herbstlich dekorierten Tischen Weißen, Roten und Federweißer zu genießen. Dazu lieferte das Backhausteam Flamm-, Zwiebel- und Speckkuchen frisch aus dem eigenen Holzbackofen.

Als kuriose Programmeinlage sorgte eine kleine Wein-Revue für große Heiterkeit. Mitglieder aus dem Heimat- und Verkehrsverein verkörperten in ideenreicher Verkleidung bekannte Weinsorten. Auf Seewald, bekennender Liebhaber eines guten Tropfens, entfiel die Aufgabe, die richtigen Namen zu nennen. Die Überraschung komplett machten eigens für ihn kreierte Insignien der Macht: ein Weinranken umwobener Thron und eine goldene Krone, die der so Geehrte vorübergehend gegen seine sonst so gerne getragene Bäckermütze eintauschte.

Zur guten Stimmung trug auch die heimische Live-Band „Boobyhatch“ bei. Die gesellige Veranstaltung mit ihren vielen Besuchern nahm HuGV-Vorsitzender Hermann Rappe zum Anlass, allen Mitstreitern bei der aufwändigen Sanierung von Hold-Henners-Hus Dank zu sagen für tatkräftige Hilfe, Sach- und Geldspenden. Den beachtlichen Baufortschritt an Wettesingens ältestem Haus einem großen Publikum zu präsentieren, war Anlass des Weinfestes.

Sichtbarstes Zeichen, dass das Gebäude dank des unermüdlichen Einsatzes von HuGV-Mitgliedern und Helfern mit großen Schritten einer künftigen Gemeinschaftsnutzung entgegengeht, ist das kürzlich eingesetzte riesige, lichtdurchlässige Eingangstor. In die Restaurierung des historischen Torbogens hatten die Tüftler zuvor eine Vielzahl von Arbeitsstunden investiert. (pbb)

Quelle: HNA

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