Vor dem Bürgermeister-Büro wurde eine Felsenbirne gepflanzt

Segen für Birnbaum

Nun soll er wachsen: (von links) Eduard Duschek (Pfarrgemeinderatssprecher), Anna Lisa Jäckel (Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins) und Bürgermeister Erich Diehl an der Birne. Foto: nh

Schrecksbach. Vor dem Fenster des Büros von Schrecksbachs Bürgermeister Erich Diehl wächst jetzt eine Felsenbirne. Als im Juni des vergangenen Jahres das Rotkäppchenhaus in Schrecksbach seiner Bestimmung übergeben wurde, versprachen die katholische Kirchengemeinde und der Obst- und Gartenbauverein Schrecksbach, der Gemeinde einen Baum für die Außenanlage zu spenden.

Ökumenischer Gottesdienst

Nachdem mittlerweile die Außenanlage fertiggestellt ist, wurde eine Felsenbirne (Amelanchier ovalis) vor das Bürofenster des Bürgermeisters gepflanzt.

Der Baum war zuvor beim traditionellen katholischen Kirchenfest in Schrecksbach bei einem ökumenischen Gottesdienst gesegnet worden. Pfarrer Matthias Müller und Pater Florian segneten den Baum gemeinsam in der katholischen Kirche.

Warten auf die Früchte

Am Tag darauf hoben Gemeindearbeiter eine Grube vor dem Fenster des Bürgermeisters aus, und gemeinsam wurde der Baum am neuen Bestimmungsort eingepflanzt.

Auf lange Sicht soll die Felsenbirne nicht nur üppig wachsen, sondern nach Möglichkeit auch reiche Früchte tragen. Diehl: „Die Fachliteratur besagt: Das Obst kann man nicht roh essen, aber aus den Wildfrüchten lässt sich eine süße Marmelade mit marzipanartigem Beigeschmack herstellen.“ (jkö)

Quelle: HNA

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