Sternsinger stellen mit Segen für mehr als 100 Familien neuen Rekord auf

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Singen, beten und sammeln für arme Kinder: Die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde Mariä Namen mit Pfarrer Gerhard Braun vor der Aussendung im Gotteshaus unter der Schutzmantelmadonna. Von links Alena Ullrich, Olivia Kindt, Alicia Offermann, Carolina Schmid und Jana Hasper.

Gensungen. Sie bringen den Segen Gottes und sammeln für Kinder in Not – die Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinden. Für die Gemeinde Mariä Namen in Gensungen gibt es in diesem Jahr einen neuen Rekord.

Die Sternsinger und Pfarrer Gerhard Braun bringen an drei Tagen den Segen in mehr als 100 Familien im Edertal. Im Vorjahr waren es 99 gewesen.

In der Gemeinde Mariä Namen, die nach dem letzten Weltkrieg nach dem Zuzug vieler Heimatvertriebener gegründet worden war, ist es Tradition, dass die Sternsinger schon vom Neujahrstag an unterwegs sind. Zum Abschluss der Aktion fahren sie am Tag der Heiligen Dreikönige nach Fulda zum zentralen Gottesdienst mit Weihbischof Karlheinz Diez.

Mehrhere hundert Sternsinger aus dem Bistum treffen sich am 6. Januar im Gottesdienst im Dom zum Hochfest der Erscheinung des Herrn.

Im Vorjahr hatten die Gensunger Sternsinger in drei Tagen 3852 Euro gesammelt. „Das war das zweite Jahr in Folge eine Steigerung um jeweils etwa 450 Euro“, freut sich Pfarrer Braun. „Das schaffen wir in diesem Jahr bestimmt“, ist Braun optimistisch. Alle Jahre wieder werden die Sterninger auch von evangelischen Familien eingeladen.

Rechte der Kinder achten

Klopft an Türen, pocht auf Rechte! Das ist in diesem Jahr das Motto der 54. Aktion Dreikönigssingen. Mit dem Motto wollen die Sternsinger nach den Worten von Pfarrer Braun deutlich machen, dass die Rechte von Kindern überall auf der Welt geachtet und unterstützt werden. Doch gerade in Nicaragua, dem Beispielland der Aktion 2012, würden die Kinderrechte von vielen mit Füßen getreten.

Jährlich können aus den Spenden der Aktion – im Vorjahr bundesweit 41,8 Millionen Euro – mehr als 2100 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden, teilen das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Katholischen Jugend mit.

Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung fehlen, die in Kriegs- der Krisengebieten, in Flüchtlingslagern oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen, werden jedes Jahr mit Projekten aus den Spenden der Aktion Dreikönigssingen versorgt. (m.s.)

Quelle: HNA

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