Tag der Land- und Forstwirtschaft am Sonntag am Homberger Stellberg

Sehen, staunen, lernen

Garanten der guten Laune: Die Krause-Brüder aus Hülsa waren im vorigen Jahr beim Tag der Landwirtschaft dabei - und mit ihren alten Handwerkskünsten ein Besuchermagnet. Archivfoto: Ehl von Unwerth

Homberg. Die Stadt Homberg veranstaltet am Sonntag, 19. September, den Tag der Land- und Forstwirtschaft am Viehauftriebs-Gelände in der Rudolf-Harbig-Straße. Er lockt mit Ausstellungen und Tierschauen.

Er soll das Interesse der Menschen an der Arbeit der Bauern zu steigern und Wissen vermitteln: „Viele Menschen haben kaum noch Ahnung von der Landwirtschaft“, sagt Hombergs Erster Stadtrat Jürgen Monstadt.

Das ist kein Wunder, denn die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nimmt immer weiter ab. Gab es 1987 im Schwalm-Eder-Kreis 4829 Höfe, so waren es 1998 gerade noch 2940. Das bedeutete einen Rückgang um knapp 40 Prozent. Die jüngste Zahl: 2008 waren es gar nur 1838 Bauernhöfe im Landkreis.

Der Tag der Landwirtschaft soll dafür sorgen, dass die Menschen sehen, wie die Landwirte der Region arbeiten und welch hohe Qualität ihre Produkte haben, sagt Monstadt. Mehr als 40 Aussteller von der Firma Raiffeisen über den Maschinenring Schwalm-Eder bis zu den Landfrauen aus der Region zeigen sich, ihre Arbeit und Produkte.

Unter dem Motto „Vom Korn zum Brot“ gibt es einen Bauernmarkt, auf dem neben selbst erzeugten Produkten und Speisen auch Brauchtum und Handwerk der Region vorgestellt werden. In einer großen Tierschau zeigen die Aussteller über 100 Ponys, Trakehner, Fleischrinder, Schafe und Kleintiere. Bauern zeigen, wie Landmaschinen und Arbeitsgeräte funktionieren, Forstwirte machen deutlich, welche Rolle Holz- und Hackschnitzelverarbeitung für die Ausweitung von Erneuerbaren Energien spielen. Für die Kinder soll es einen Streichelzoo geben. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. (rax)

Quelle: HNA

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