Senioren-Wohnanlage auf den Teichwiesen wächst

Blick vom Brüggersberg: Der erste Dachstuhl sitzt auf einem der fünf Häuser, die den ersten Bauabschnitt des Wohnparks auf den Teichwiesen bilden. Foto:  Slawik

Melsungen. Abseits des innerstädtischen Trubels und doch nur wenige Meter von der Melsunger Innenstadt entfernt wächst die Anlage für das Betreute Wohnen für Senioren in die Höhe. Der erste Bauabschnitt mit 29 Wohnungen in fünf Häusern soll im März bezugsfertig sein, dann geht es mit den Häusern sechs, sieben und acht weiter - bis Ende 2011.

Sie alle stehen dann locker verteilt auf einem parkähnlich gestalteten Gelände, wie ein Dorf mitten in der Stadt, hinter dem Gemeinschaftszentrum, dem ein Bistro auf der einen und ein Multifunktionsraum auf der anderen Seite angegliedert sein werden.

Noch ist vom Gemeinschaftszentrum nichts zu sehen, nur eine Baugrube. Dafür sind die fünf Wohnhäuser im Rohbau fertig, nächste Woche kommen die Fenster mit Dreifach-Verglasung.

„Wir haben einen straffen Zeitplan“, sagt Architekt Bernd Widmann vom Grebenauer Planungsbüro Lengemann, das Ansprechpartner ist für alle, die mieten wollen. Oder kaufen. Mit einigen Interessenten laufen die Verhandlungen. Widmann: „Der Kaufpreis liegt bei etwa 2500 Euro pro Quadratmeter.“

Die Wohnungen sind zwischen 45 und knapp 90 Quadratmeter groß, für Alleinstehende und Paare geeignet. Fahrstühle erschließen die oberen Etagen. Zu jeder Wohnung gehören ein Abstellraum, ein Bad, eine offene oder geschlossene Küche und mindestens ein oder zwei weitere (Schlaf-)Räume.

Die Bäder bieten auch Platz für eine Waschmaschine, obgleich es eine Gemeinschaftswaschküche gibt. Jedes Haus verfügt auch über ebenerdige Abstellräume, beispielsweise für Fahrräder.

Der Vorteil für alle, die sich frühzeitig melden, so Claudia Baer vom Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung, der für die Betreuung zuständig ist: Sie können noch Wünsche äußern. Bad mit Dusche oder lieber mit Wanne? Die Küche zum Wohnzimmer hin offen oder doch lieber mit Schiebetür? Und, und, und... Claudia Baer: „Noch kann man mitgestalten.“ (bmn) Hintergrund

Quelle: HNA

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