Raststätten-Kette baut in Gewerbegebiet – Betrieb soll nächstes Jahr beginnen

Service rund um die Uhr - Raststätten-Kette baut im Gewerbegebiet

Gepflegte Gastlichkeit: Der Eingangsbereich einer 24-Autobahn-Raststätte. Eine solche Anlage soll im Gewerbegebiet Remsfeld entstehen. Foto:  privat

Knüllwald. Mit einer knalligen 24 im Logo wirbt eine Raststätten-Kette, die künftig im Gewerbegebiet Remsfeld rund um die Uhr zur Anlaufstelle für Reisende auf der A 7 werden soll. Mit einem symbolischen Spatenstich begannen dort jetzt die Bauarbeiten, im nächsten Jahr sollen die Gäste anrollen.

„Herzstück der Raststätte soll die Gastronomie mit 80 bis 100 Plätzen sein“, sagte Josef Rummel, Prokurist der „24-Autobahn-Raststätten GmbH“. Dort werde es ein Restaurant mit Bedienung im Zwei-Schichtbetrieb geben. Der Selbstbedienungstrakt soll 24 Stunden geöffnet sein. Die Firma Agip liefert den Sprit an der Tankstelle.

Zum Service gehören auch ein Shop mit Kaffee- und Eisangeboten sowie Terrassen und Spielplätze für Kinder. Gebaut wird auf einem 2,3 Hektar großen Gelände, das auch einen Parkplatz einschließt.

Rummel rechnet damit, dass 500 bis 800 Fahrzeuge täglich die Raststätte anfahren werden. Zwei Drittel davon seien Autos. Kurz nach der Eröffnung will der Betrieb etwa 25 bis 30 Personen beschäftigen. Später könne die Zahl auf 40 bis 45 steigen. Angeboten würden auch viele Teilzeitstellen, sagte Rummel. Hauptsächlich benötige der Rasthof Frauen im Service in der Küche sowie im Laden.

Ein Pächter werde den Betrieb führen, die Immobilie bleibe Eigentum der Raststätten GmbH. Für den Standort habe sich die 24-Autobahn-Raststätten GmbH entschieden, weil die Autobahn in diesem Bereich hoch frequentiert sei und es in Knüllwald schon eine Infrastruktur mit Tankstellen, Gaststätten und einer Waschanlage gebe. 70 000 Fahrzeuge, darunter 12 550 LKW passieren laut Verkehrszählung im Durchschnitt täglich die Route, erklärte Rummel. Die Lage an der A 7 verfüge über ein hohes Marktpotential. Gute Erfahrungen mache das Unternehmen an der A 7 zurzeit auch mit dem Autohof Lutterberg. Auf den Rasthof hat der Zweckverband Schwalm-Eder Mitte lange gewartet. Die Raststätte ist das erste Unternehmen, das nun in dem interkommunalen Gewerbegebiet bauen wird.

„Das ist der Leuchtturm, dem viele folgen werden“, sagte Verbandsvorsitzender Jürgen Kaufmann. Bis dahin sei es seit der Verbandsgründung vor sieben Jahren ein langer Weg gewesen. Der eigentliche Baubeginn des Autohofs könne sich noch bis zum Sommer hinziehen, erklärte Lothar Richter, Geschäftsführer des Verbandes Schwalm-Eder Mitte. Das sei vom Bauantrag abhängig, der noch bearbeitet werde. Es solle aber so zügig wie möglich gebaut werden.

Quelle: HNA

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