Projekttage der Sechstklässler der Filchner-Schule zu Gefahren im Internet

Sicher klicken und surfen

Gefahrlos surfen: Teamerin Marion Eichelmann mit Elena, Denis, Lukas, Mario, Charlotte, Isabelle, Merve, Marie, Justin und Luca aus der Klasse 6F1 beim Internet-Projekt der Wilhelm-Filchner-Schule. Foto: zih

Wolfhagen. „Das Internet ist immer Leitmedium für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig ist es aber auch das Medium, das die größten Gefahren in sich birgt. Gefahren, die schwer zu kontrollieren und zu verhindern sind.“ So Dorothea Link, Lehrerin an der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS). Sie hat deshalb in Kooperation mit der Schulleitung und einem pädagogischen Fachunternehmen, mit den Mädchen und Jungen der Klasse 6 F 1 ein mehrtägiges Projekt über die im Internet lauernden Gefahren beziehungsweise das sichere Surfen veranstaltet.

„Viele Eltern wissen gar nicht, was ihre Söhne und Töchter so alles anklicken und wo sie surfen.“

dorothea link Lehrerin

Man müsse die Gefahren frühzeitig kennen lernen, so Link, und auch die Rechner technisch auf die Gefahren vorbereiten. „Wir müssen die Jugend, die übrigens weit weniger naiv ist als viele Erwachsene glauben, über die Gefahren aufklären, damit diese keine mehr sind.“

Dabei stünden auch die Lehrkräfte in der Verantwortung, sie müssten ihren Einfluss geltend machen - auch damit der Datenschutz gewährleistet bleibt.

Neben technischen Gefahren, wie Viren, Würmer, Trojaner, Dialer, Spyware, Phishing und Rootkits, bietet das Internet zunehmend inhaltliche Gefahren: Gewalt, Pädophilie, Betrug beim E-Commerce und per E-Mails, Spam, Chat, Abo-Fallen, Cyber-Mobbing, extremistische Bauernfängerei bis hin zur Internet- und Spielsucht.

Beim Cyber-Mobbing, weiß die Pädagogin, werden im schulischen Bereich nicht nur Jugendliche belästigt, bedroht, beleidigt und bloßgestellt, sondern nach einer Studie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft bundesweit inzwischen auch schon fast zehn Prozent der Lehrer.

Die WFS-Sechstklässer lernten in Theorie und vor allem in der Praxis Tipps und Tricks, mit den Gefahren im Internet zum eigenen Schutz umzugehen.

„Mit diesem Wissen“, so Marion Eichelmann als Unterrichts-Teamerin vom Unternehmen medienblau, „und gesundem Menschenverstand sind die meisten Fallgruben im Internet zu umgehen.“

Abschluss des Projekts war ein aufklärender Elterabend. Link: „Viele Eltern wissen gar nicht, was ihre Söhne und Töchter so alles anklicken und wo sie surfen.“ (zih)

Quelle: HNA

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