Metallbau-Anders spendierte Material, FOS-Schüler bauten für die Kulturscheune

Sicherheit dank Treppe

Übergabe im Schneegestöber: Yannic Radloff, Cevin Hildebrand, Pascal Rölke, Dirk Beyer, Rolf Platte und Jürgen Pfingst (von links) auf der neuen Feuerschutztreppe an der Kulturscheune. Foto: Zerhau

Fritzlar. Die Fritzlarer Kulturscheune in der Flehmengasse entspricht jetzt den Brandschutzrichtlinien und darf auch im ersten Stock für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden.

Bei einer Begehung des jahrhundertealten Gebäudes war bemängelt worden, dass es keinen Notausgang gebe. Als die Mitglieder des Vereins Kulturscheune beratschlagten, was zu tun sei, schaltete sich Dirk Beyer ein.

Klasse für Metallbauer

Der Maschinenbauingenieur ist Lehrer an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule und unterrichtet unter anderem die Metallbauerklasse. Beyer setzte sich mit der Fritzlarer Firma Metallbau-Anders in Verbindung und schilderte das Problem der Kulturscheune. Anders stellte kurz entschlossen das Material nach vorheriger Planung durch die Schule zur Verfügung. Zehn Schüler und zwei Lehrer schufen dann aus den vielen verzinkten Teilen eine stabile Feuertreppe, die sie vor Ort montierten. Sie verbindet den Hof der Kulturscheune mit der Tür in der ersten Etage. Abgerundet wurden die Arbeiten durch eine schwere Metalltür, die in der Werkstatt der Firma Anders gebaut worden war.

Tatkräftige Unterstützung bei der Montage gab es durch Landwirt Otto Reinbold, der mit Schlepper und Frontlader schwere Teile in Position brachte.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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