AKGG-Haus erfüllt dank Spenden örtlicher Firmen alle Brandschutzauflagen

Sicherheit für den Ernstfall

Der Brandschutz stimmt: Dank Spenden vieler Firmen aus der Region konnten die Brandschutzvorgaben im neuen AKGG-Gebäude baulich umgesetzt werden. Vorn im Bild Claudia Baer (links) und Anja Fleischmann vom AKGG. Foto: Feser

Melsungen. Dass Albträume manchmal doch ein gutes Ende haben können, weiß jetzt auch der Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung (AKGG) in Melsungen. Dieser war im Oktober 2011 in sein neues Domizil am Kesselberg gezogen. Das Haus war neu gebaut worden – aber ohne Brandschutz. Einen Monat später kam dann die Nachricht von der Insolvenz.

„Es ist ungewöhnlich“, sagte gestern Insolvenzverwalter Carsten Koch, „dass während eines laufenden Insolvenzverfahrens das Vermögen ausgeweitet anstatt verkauft wird.“ Wäre das Haus nicht brandschutztechnisch nachgerüstet worden, wäre das Angebot für Menschen mit Behinderung stark eingeschränkt gewesen. Auf Initiative von Ilona Braun vom Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen gab es Hilfe. Im August wurden bei einem Benefiz-Golfturnier in Kassel 10 000 Euro für das Melsunger AKGG-Haus gesammelt. Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender der B.Braun AG, und Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender der Aesculap AG, stockten den Betrag auf 15 000 Euro auf.

Zudem kümmerten sich B.Braun-Mitarbeiter um die Umsetzung der Brandschutzauflagen. Sie koordinierten Firmen, die mit Arbeitsleistung und gespendetem Material das Gebäude brandschutzsicher nachrüsteten. So kamen 60 000 Euro für den Brandschutz – unter anderem Flucht- und Rauchschutztüren, Feuerlöscher, Brandschutzdecken – und einen Fahrstuhl zusammen. (ciß) WEITERE ARTIKEL

Quelle: HNA

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