Pflichtaufgaben erschweren Haushaltsplanung

Sicherungskonzept für das Sparen

Oberaula. Ohne weitere Wortmeldungen und Diskussionen beschlossen die Oberaulaer Gemeindevertreter in Ihrer Sitzung am Montagabend im DGH Ibra das am 26. März vorgestellte und beratene Haushaltssicherungskonzept zum Haushalt 2012 einstimmig bei sechs Stimmenthaltungen.

Knapp 570 000 Euro fehlen der Knüllgemeinde im laufenden Haushaltsjahr im Ergebnisplan, was die Erstellung des Haushaltssicherungskonzeptes notwendig macht. Immer mehr von außen auferlegte Pflichtaufgaben, meist verbunden mit höheren Aus- und Abgaben, sinkenden Zuwendungen und Einnahmen sehen die Oberaula als Hauptgründe für die finanzielle Schieflage.

Hausgemacht seien die finanziellen Sorgen kaum, entsprechend gering, die Möglichkeiten, den Haushaltsplan durch das Sicherungskonzept zu sanieren. Immerhin fast 32 000 Euro Mehreinnahmen für das laufende Jahr hatten die Politiker schon im Vorfeld durch die Erhöhung des Wassergeldes rückwirkend zum 1. Januar generiert.

Fahrzeuge austauschen

Rund fünfeinhalb tausend Euro soll die Umstellung auf eine energiesparende Straßenbeleuchtung bringen, Kreditumschuldungen mit größeren Tilgungsraten sollen um die 4000 Euro einbringen, allerdings erst im Jahr 2015 und der Austausch von zwei Uraltfahrzeugen im Bauhof gegen ein Altes bringt immerhin 3000 Euro. Das war’s dann.

Der Rest sind „Peanuts“. Um runde 40 000 Euro soll so das Defizit gemindert werden. Hundesteuer, Schwimmbad-, Friedhofs- und Benutzungsgebühren für DGHs und Mehrzweckhalle hat man schon im vergangenen Jahr teilweise deutlich erhöht. (lö/nh)

Quelle: HNA

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