Mehrheit von einer Stimme im neuen Kreistag

SPD und FWG sind auf Koalitionskurs

Schwalm-Eder. Warum etwas ändern, wenn es sich bewährt hat? Nach dem Motto steuern die SPD und die Freie Wählergemeinschaft (FWG) im Kreis auf eine Fortführung ihrer Koalition im Kreistag in den nächsten fünf Jahren zu.

Am Freitag kommender Woche werden sich die Vertreter beider Parteien beziehungsweise Gruppierungen treffen, um über die künftige Zusammenarbeit zu verhandeln. Beide gemeinsam haben im neuen Kreistag nur noch eine Mehrheit von einer Stimme. Aber „Mehrheit ist Mehrheit, auch wenn sie knapp ist“, sagte SPD-Vorsitzender Frank-Martin Neupärtl im Gespräch mit der HNA.

Die Koalition habe in den fünf Jahren sachbezogen gearbeitet und gute Lösungen gefunden, sagte Neupärtl. Aber auch menschlich habe sie gut funktioniert, ergänzte FWG-Sprecher Willi Werner.

Ohne einem Ergebnis der Koalitionsgespräche vorgreifen zu wollen, sieht auch er in seiner FWG eine „Grundstimmung für eine Fortführung der Koalition mit der SPD“.

Die bei der Kommunalwahl erstarkten Grünen im Kreis sind für die SPD als möglicher Koalitionspartner nur zweite Wahl. Erst wenn es mit der FWG nicht klappen sollte, werde man ihnen Gespräche anbieten, sagte Neupärtl.

Außerdem habe man im Kreis in den vergangenen Jahren auch ohne die Grünen sehr erfolgreiche grüne Politik betrieben. (ula)

Quelle: HNA

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