Bibelwoche im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum dreht sich um Martin Luther

Singen, spielen und beten

Bibelwoche: Im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum dreht sich diese Woche alles um Martin Luther - unser Bild zeigt von links vorne Jugendarbeiter Tobias Schopf und Pfarrerin Sandra Scholz mit Sophie Behncke. Foto: M. Berger

Melsungen. Um Martin Luther geht es zurzeit bei einer Bibelwoche in Melsungen. 20 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren widmen sich dabei dem Veranstaltungsmotto „Mit Martin auf Entdeckertour“. Heute beenden der evangelische Jugendarbeiter Tobias Schopf und Pfarrerin Sandra Scholz die Veranstaltung.

„Wir spielen den Kindern jeden Tag ein kleines Theaterstück vor“, sagte Seelsorgerin Sandra Scholz. Die Stücke machten Stationen aus Martin Luthers Leben zum Thema, um die es nachmittags spielerisch gehe.

„Zum Beispiel haben wir uns mit dem Thema Angst befasst“, sagt Diplom-Sozialpädagoge Tobias Schopf. Schließlich habe jeder Angst vor irgend etwas, ganz besonders Kinder seien häufig von Angst geplagt. „Dabei lassen wir die Kinder erarbeiten, dass auch Martin Luther Angst hatte“, sagt der Jugendarbeiter. Es gehe darum, zu lernen, mit diesem bedrohlichen Gefühl umzugehen.

„Ich finde die Bibelwoche toll“, sagte Florian Gail. Der Achtjährige hat besonders gern Sätze aus der Bibel auswendig gelernt.

Die siebenjährige Ella Gleim fand die Spiele gut. „Bei der Vertrauensübung mussten wir uns die Augen verbinden und uns führen lassen“, erzählte sie. Eine Puppengeschichte über Martin Luther fand bei der zehnjährigen Elena Bohn besonderen Anklang. „Da konnte man sich richtig vorstellen, wie das früher war.“

Bei einem Ausflug in die Melsunger Stadtkirche, bei Gesang, Gebet und Spiel erarbeiteten die Mädchen und Jungen auch viel Nützliches fürs tägliche Leben. Da wurde nicht nur über Angst gesprochen, sondern beispielsweise auch über Gnade. Im Großen und Ganzen gehe es bei der Bibelwoche um den Glauben an sich, erläuterte Sandra Scholz das Konzept.

Und Tobias Schopf sagte: „Das Fazit ist: Gott liebt dich, auch wenn du nicht perfekt bist.“ (zbg)

Quelle: HNA

Kommentare