Grünen-Antrag abgelehnt, Lösungen gesucht

A49: Situation der Anlieger verbessern

Edermünde. Die von den Grünen formulierte Resolution gegen den Weiterbau der A49 fand am Montagabend keine Mehrheit im Edermünder Gemeindeparlament. Aber die aktuellen und künftigen Leiden der Menschen, die vor allem im Ortsteil Holzhausen/Hahn entlang der Autobahntrasse leben, sollen vor Ort thematisiert und Lösungen gefunden werden.

Einem entsprechenden Antrag der SPD stimmten alle Gemeindevertreter zu.„Was bringt uns der Weiterbau der A 49 hier in Edermünde?“ fragte Grünen-Sprecher Oliver Steyer. Das müsse man doch betrachten. Er sehe zunächst nur die Nachteile: mehr Lärm durch immer mehr Fahrzeuge, den Ausbau auf drei Spuren, mehr Lkw-Verkehr durch Grifte. Steyer: „Die heutige Belastung ist nur ein Vorspiel für das, was kommt, wenn die A 49 an die A 5 angeschlossen wird.“ Als Kommune müsse man deutlich sagen, dass es so nicht geht – deshalb die Resolution.

Die A 49 dürfe nicht im Nirvana enden und müsse weitergebaut werden, sagte dagegen Günter Rudolph (SPD). Es gehe darum, den Menschen vor Ort zu helfen. Deshalb schlug er vor, im Haupt- und Finanzausschuss zu diskutieren, wie die Situation an der A 49 konkret verbessert werden könne.

Lärm mache krank, betonte Ruth Pfannstiel (CDU), man müsse den Betroffenen helfen. Ihrer Meinung nach können Resolutionen aus Edermünde die Gespräche in Wiesbaden kaum beeinflussen. (ula)

Quelle: HNA

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