Skulpturen von Kuno und Else sind jetzt Teil des Kunstpfades Ars Natura

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Der Blick geht in die Ferne: Die aus Douglasienholz gearbeiteten Figuren von Kuno (links) und Else stehen am Fernwanderweg X 8 oberhalb von Spangenberg . Mit im Bild der künstlerische Leiter der Stiftung Ars Natura, Sandrino Sandinista Sander.

Spangenberg. Es sieht aus als würden sie mitten in einem Feld aus vom Sturm entwurzelten und umgeknickten Bäumen aus den Stümpfen wachsen:

Kuno und Else - die Liebenden, die eng mit Spangenbergs Stadtgeschichte verbunden sind und deren Liebe so tragisch endete - stehen nun als Skulpturen am Kunstpfad Ars Natura entlang des Fernwanderweges X 8 oberhalb von Spangenberg. Enstanden sind die Skulputuren aus Douglasienholz im vergangenen Sommer, als Studenten der Hildesheimer Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft in Spangenberg zu Gast waren. Das Werk, das den Titel „Die große Aufgabe“ trägt, stammt von Corian Siedentopf und Oliver Olthoff.

Hat Else etwas entdeckt - vielleicht den Brühbach, der einige hundert Meter entfernt vorbei fließt - der angedeutete Arm der Skulptur zeigt ins Tal - Kunos Blick folgt ihm. Ob die Suche nach dem Wasser schon erfolgreich war, bleibt offen.

Sandrino Sandinista Sander, künstlerischer Leiter der Stiftung Ars Natura, findet den Standort nicht nur wegen der Nähe zum Wasser so passend für das neue Kunstwerk. Das vom Wind zerstörte Waldstück an dessen Rand Kuno und Else stehen, stehe für das sich neu motivieren - etwas, das die Liebenden bei ihrer großen Aufgabe auch hätten tun müssen. (kam)

Quelle: HNA

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