Hof soll schöner werden

Christian-Bitter-Schüler warben um Sponsoren für Spielgeräte

Wunsch der Schüler: von links Henry Gilberto Leister, Hedwig Gießler, Tim Friedrich Romeiß, Herbert Gießler von der Herbert-Gießler-Stiftung bei der Station Bolzplatz. Foto: Becker

Melsungen. Die Christian-Bitter-Schule in Melsungen braucht einen neugestalteten Schulhof. Da sind sich Eltern, Lehrer und Kinder einig. Einige Spielgeräte mussten aus Sicherheitsgründen in den vergangenen Jahren abgebaut werden.

So soll es aber einfach nicht mehr weiter gehen, finden alle Beteiligten: „Wir wollen, dass unser Schulhof wieder ein richtiger Schulhof wird“, sagte Direktorin Annette Freiboth. Es fehle aber das nötige Geld. Aus dem eigenen Fördergeld ist bereits eine Schaukel finanziert wurden, die noch während den Sommerferien aufgestellt werden soll. Das soll es aber noch lange nicht gewesen sein: Schließlich soll der Schulhof später einmal jede Menge Spaß und Abwechslung vom Schulunterricht bieten.

Kinder stellten Ideen vor

Deshalb lud die Schule kürzlich Sponsoren zu einer Informationsveranstaltung ein. Sieben potenzielle Spender folgten der Einladung.

Wer aber dachte, dass Lehrer das Ereignis leiteten, lag falsch. Die Kinder selbst waren es, die das Heft in die Hand nahmen. Sie stellten klar, welche Erneuerungen warum wichtig sind. Jede Klasse hat eine Schülervertretung aus zwei Kindern, die die Gäste über den Schulhof führten. So zeigten beispielsweise die Schüler Henry Gilberto Leister und Tim Friedrich Romeiß den möglichen Sponsoren, dass sie gerne einen Bolzplatz und eine Kletterwand mit Kriechtunnel haben möchten: „Hier wollen wir später einmal Fußball spielen“, sagte Henry Gilberto Leister und zeigte auf eine leere Fläche, die momentan noch nichts erahnen lässt.

Auch eine Netzschaukel und ein Klettergerüst sind nach Meinung der Kinder nützliche Investitionen, um in den langweiligen Schulhof frischen Wind zu bringen.

Herbert und Hedwig Gießler von der Herbert-Gießler-Stiftung waren begeistert von den Kindern und dem Projekt: „Die haben das mit so einer Begeisterung gemacht. Man hat gemerkt: Die wollen hier wirklich etwas verändern“, sagte Hedwig Gießler.

Wenn alles gut läuft, soll nach den Sommerferien mithilfe des bereits vorhandenen Geldes mit dem Vorhaben begonnen werden. Allerdings sei es nicht möglich, nach der Prioritätenliste vorzugehen, da die verschiedenen Bauabschnitte berücksichtigt werden müssen. Beispielsweise kann das Klettergerüst erst aufgebaut werden, wenn der Hang abgefangen ist.

Von Lars Becker

Quelle: HNA

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