180 Frauen hörten Referentin Doris Schulte zu, die vor Freudenkillern warnte

Sorge um nichts, bete um alles

Macht euch nicht das Leben schwer: Doris Schulte (54) sprach zum Thema „Humor ist, wenn Frau trotzdem lacht“ in der Ziegenhainer Kulturhalle. Foto: Rose

Ziegenhain. Oft vergessen wir, was Balance ist. Dessen ist sich Doris Schulte (54) sicher. Die gebürtige Kanadierin referierte am Samstag über das Thema „Humor ist, wenn Frau trotzdem lacht“ beim 47. Frühstückstreffen für Frauen in der Kulturhalle. 180 Zuhörerinnen hörten der Autorin und Seminarleiterin bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu.

• Lachen ist gesund, gab ihnen Dorsi Schulte als erstes mit. Lachen erleichterte uns die ern sten Momente, halte Schmerzen unter Kontrolle und schütte Glückshormone aus. Wie wir ernste Dinge erlebten, hänge dabei zu zehn Prozent davon ab, was uns passiere und zu 90, wie wir damit umgingen.

• Wir müssen uns die Erlaubnis erteilen, zu genießen: Frauen empfahl Doris Schulte, sich auch dann Entspannung und schöne Momente zu gönnen, wenn noch nicht alles perfekt sei, „und zwar ohne jegliche Schuldgefühle“.

• Freude macht alles erträglicher: Aus Freude schöpfe jeder Mensch eine unbeschreibliche Kraft. Die eigene Freude werde jedoch wesentlich durch unsere Erwartungen beeinflusst. „Eine fröhliche Einstellung verbessert unsere Lebensqualität, doch wir müssen auch aktiv daran erarbeiten – das Glück klopft nicht einfach an die Tür“, gab sie zu bedenken.

• Pass auf, dass du dich nicht gefangen nehmen lässt: Viele Menschen gehörten zur Wenn-Gruppe und würden sich ständig fragen, ob sie mit mehr Geld oder anderen Dingen glücklicher wären. Schulte empfahl, den Freudenkillern zu trotzen: „Glückliche Menschen genießen das Wesentliche, die einfachen Dinge des Lebens, den Augenblick.“ Dabei müsse nicht immer alles perfekt und ordentlich sein. „Brechen Sie mal aus dem Schema der Vorhersehbarkeit aus“, empfahl die Referentin.

• Wir machen uns manchmal das Leben selber schwer: Jeder habe die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie er leben wolle. „Die weit verbreitetste Sucht ist das Sichsorgen“, erklärte Schulte. Dabei machten Sorgen krank, seien aufwühlend, kräfteraubend und nähmen jede Motivation. Gute Gedanken würden erstickt.

• Sorge um nichts, bete um alles: Gott gebe einem eine Menge Tipps, man müsse nur darauf hören, erläuterte die Referentin. „Wendet euch an Gott, dann wird sein Frieden euer Denken und Wollen im Guten bewahren.“

Doris Schulte gab den Frauen noch gebündelt Tipps mit auf den Weg. Sie empfahl, die sonnigen Seiten im Leben zu suchen und sich zu entspannen. „Wir müssen uns diese Auszeiten gönnen, um zur Ruhe zu kommen.“ Dabei könnten wir sicher sein, dass Gott unsere Gedankenwelt bewache und beschütze: „Gott trägt alle Entscheidungen mit uns“, erklärte Schulte.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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