Gas sorgt in Hephata für neue Energie

Schwalmstadt. Mit Methan-Gas aus der Gruppenkläranlage in Treysa wird demnächst ein 50-Kilowatt-Blockheizkraftwerk in Hephata betrieben. Das teilte Bürgermeister Dr. Gerald Näser im Gespräch mit der HNA mit. Im Frühjahr wird dazu eine Erdleitung gebaut.

Überschüssiges Gas muss dann nicht mehr nutzlos abgefackelt werden.

In der Anlage im Leistweg landen die Abwässer der meisten Schwalmstädter Stadtteile, aber auch Reststoffe aus der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie. Nicht angeschlossen sind aus topographischen Gründen lediglich die Orte Rommershausen, Dittershausen, Wiera, Rörshain und Michelsberg. Praktisch alle organischen Überschüsse, etwa auch Fettreste, werden in der sehr großen Anlage beziehungsweise im Faulturm zersetzt.

Laut Näser ist der Vertragsschluss mit dem Hessischen Diakoniezentrum wirtschaftlicher als die Nutzung der Energie durch Schwalmstadt selbst. Grund dafür sind Bestimmungen des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz). (aqu)

Quelle: HNA

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