SPD sorgt sich um den Wieragrund: "Verödung und Stillstand"

Schwalmstadt - Befürchtungen wegen mangelnder Fortschritte im Treysaer Wieragrund hat der SPD-Ortsverein Treysa. „Wir sind besorgt, dass die Umsetzung des genehmigten Bauantrages für ein Einkaufszentrum offenbar weiterhin durch juristische Auseinandersetzungen verzögert oder gar verhindert wird“.

Das steht in einer Pressemitteilung. Die Dauer der Rechtsstreitigkeiten führe zunehmend zu einer Verödung der Bahnhofstraße als Einkaufsstraße, wodurch eine Verunsicherung der Bürger und Geschäftstreibenden in Schwalmstadt entstehe, „Treysa verliert an Attraktivität“. Der anfängliche Optimismus zur Stadtentwicklung weiche immer mehr Resignation und Unmut über den aktuellen Zustand.

Ein durch den Stillstand entstehender und bereits entstandener Verlust an Lebensqualität führe mehr und mehr zu einer erheblichen gesamtstädtischen Belastung, „der mit diesem Missstand einhergehende Imageverlust für das ausgewiesene Mittelzentrum Schwalmstadt birgt weitere negative Folgen für die Attraktivität und die künftige Entwicklung der Stadt“.

Die SPD in Treysa fordert die Beteiligten daher auf, bei der Verfolgung Ihrer Ziele zu berücksichtigen, dass es in hohem Maße auch um öffentliches Interesse geht: „Wir würden es sehr begrüßen, wenn sich alle Beteiligten - die Investoren und die Kläger, der Bürgermeister, die Gewerbetreibenden und andere direkt Betroffene - in gemeinsamer Verantwortung für eine attraktive und zukunftsfähige Stadt zusammensetzen, um gemeinsam die Zukunft des Mittelzentrums Schwalmstadt zu gestalten.“

Dazu bedürfe es eines hohen Maßes an Transparenz und Aufklärung, „das würde Gerüchtebildung reduzieren“. An einem solchen Prozess würde sich der Ortsverein gern beteiligen. (aqu)

Quelle: HNA

Kommentare