Spangenberger Metallbauunternehmen Mildenberger feiert 25-jähriges Bestehen

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Leiten das Unternehmen: Firmengründer Manfried Mildenberger, Ehefrau Heidrun Mildenberger, Tochter Michaela Mildenberger-Wollenhaupt und Sohn Markus Mildenberger (vorn).

Spangenberg. „Man muss mit seinen Aufgabe wachsen“, sagt Manfried Mildenberger. Dass das nicht nur leere Worte sind, hat der Geschäftsführer des gleichnamigen Spangenberger Metallbauunternehmens in den vergangenen 25 Jahren bewiesen.

Selbstständig gemacht hat sich der gelernte Kunst- und Bauschlosser 1987 mit der Produktion von Aluminiumfenstern und -türen sowie Wintergärten für Privathäuser. Irgendwann, sagt der 66-Jährige, kam dann die erste kleinere Fassade dazu. Heute plant, baut, konstruiert und montiert das Unternehmen vom Kellerfenster über Aluminium-Balkone bis hin zu kompletten Aluminium-Glas-Fassaden. „Unser Vorteil ist mit Sicherheit, dass wir Komplettlösungen von der Planung bis zur Montage anbieten“, sagt Juniorchef Markus Mildenberger.

Firma wuchs schnell

Die gute Auftragslage ließ das Unternehmen schnell wachsen, und schon bald reichte die erweiterte Garage in Pfieffe, die am Anfang als Produktionsstätte diente, nicht mehr aus. Nur drei Jahre später verlegte die Firma ihren Sitz in eine ehemalige Diskothek nach Spangenberg. Seitdem wurde das Gebäude zweimal erweitert. Seit dem Jahr 2000 wird auf 3000 Quadratmetern produziert. Die Metallbaufirma hat mittlerweile 65 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 7 Millionen Euro, sagt der Juniorchef.

War in den ersten Jahren noch viel Handarbeit nötig, wurde schon bald in modernste Technik investiert. 1994 kaufte Mildenberger ein so genanntes Profilbearbeitungszentrum. Eine Maschine, die Arbeiten wie Ausfräsen und Bohren automatisch erledigt, wenn im Büro am Computer die Daten für das Werkstück eingegeben werden. „Europaweit war das die vierte Maschine von diesem Typ“, erinnert sich der Seniorchef.

Moderne Technik

Technisch auf dem neuesten Stand zu sein, war dem Firmengründer schon immer wichtig. Im vergangenen Jahr wurde deshalb erneut in die technische Ausstattung des Unternehmens investiert.

Heute: Nach mehreren Erweiterung wird nun auf 3000 Quadratmetern produziert.

Drei neue Maschinen, darunter ein so genanntes Stabbearbeitungszentrum, das sieben Meter lange Aluminiumprofile fräst, bohrt und zuschneidet. Außerdem wurde der Fuhrpark, zu dem auch ein Lkw mit einem 22-Meter-Kran gehört, der zum Beispiel zur Montage von schweren Glasscheiben und Balkonen gebraucht wird, erweitert.

Aufträge erhält das Unternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet. „Aber am liebsten sind uns natürlich die Aufträge aus der Region“, sagt Juniorchef Markus Mildenberger. Der 40-Jährige und seine Schwester Michaela Mildenberger-Wollenhaupt, die schon jetzt in der Geschäftsführung tätig sind, werden das Unternehmen vom Vater übernehmen. Der will sich nämlich bis Ende des Jahres aus dem Geschäft zurückziehen.

Gefeiert wird das Jubiläum mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern. (kam)

Quelle: HNA

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