Fabian Krug hat ein besonderes Talent und lernt drei Fremdsprachen

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Ein echtes Talent: Fabian Krug aus Grifte spricht drei Fremdsprachen und ist auch in Mathe fit.

Fritzlar. Dem einen kommt etwas Spanisch vor, der andere versteht nur Bahnhof. Fabian Krug aus Edermünde passiert das eher selten. Der 15-Jährige aus Grifte ist ein echtes Sprachtalent.

Der Gymnasiast besucht die 9. Klasse der Fritzlarer König-Heinrich-Schule und wird nach den Sommerferien in die Oberstufe wechseln. Seine Lehrerin Rieke Behrens hält ihn für ein echtes Ausnahmetalent. Vor allem für Fremdsprachen habe er ein Händchen. Neben seiner Muttersprache Deutsch lernt er seit der 3. Klasse Englisch, später kamen Latein und als Wahlpflichtfach Spanisch dazu.

Lehrerin Behrens war vom Können ihres Schülers überzeugt und animierte ihn, bereits zum zweiten Mal am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilzunehmen, veranstaltet vom Bundesbildungsministerium.

Preis für die Sprachtests

Im Vorfeld mussten Texte in zwei Sprachen vorgetragen, aufgezeichnet und die Tondokumente abgegeben werden. Dazu gab es einen Klausurtag mit Sprachtests. Für die Mühe gibt es in jedem Fall einen Anerkennungspreis. Was das sein wird, weiß Fabian noch nicht, aber kurz vor den Sommerferien wird der Preis mit einer Urkunde an die Schule geschickt.

Auch außerhalb von Fremdsprachen ist der 15-jährige leistungsmäßig gut drauf. Er sei einer der besten Schüler der Schule, sagt seine Lehrerin, der auch in Kultur, Landeskunde, Physik, Chemie und Mathematik zu den Besten gehöre.

So war es nicht verwunderlich, dass Fabian freiwillig, einfach nur aus Spaß an der Freude, im Fach Mathematik am Känguru-Wettbewerb teilnahm, der an vielen Schulen in Deutschland stattfindet wird. Auch in diesem Fach behauptete er sich und kam bundesweit unter die zehn Besten. Als Belohnung geht es im August für zehn Tage nach Polen in ein Mathe-Camp.

Fabian sei trotz seiner Begabung mit beiden Füßen fest auf der Erde geblieben, sagt seine stolze Lehrerin Rieke Behrens. Kein Strebertyp, sondern ein sympathischer Junge, auf den die Schule stolz ist.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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