Kinder erlebten Lesevergnügen mit der Habichtswalder Jugendarbeit

Spannung bis in die Nacht

Gut gelaunt: Die Teilnehmer der Lesenacht verbrachten gemeinsam spannende Stunden. Geschlafen wurde in Schlafsäcken auf Isomatten als Unterlage. Im Hintergrund die Aufsichtspersonen Marion Reupke (rechts), Susanne Kringel (Mitte) und Larissa Reupke (links). Foto:  Wittmer

Habichtswald. Die Verantwortlichen in der Habichtswalder Jugendarbeit sind ständig auf der Suche nach neuen Angeboten für ihre Schützlinge. Jüngstes Angebot: eine Lesenacht. Und die war auch gleich ein voller Erfolg.

Susanne Kringel von der Habichtswalder Jugendarbeit hatte sich zusammen mit der Leiterin der Dörnberger Gemeindebücherei, Marion Reupke, zu diesem Angebot entschieden. Die Reaktion der angesprochenen Eltern war positiv, und so konnte die erste Habichtswalder Lesenacht organisiert werden.

Aber es sollte während des Zusammenseins nicht nur gelesen und vorgelesen werden, sondern auch den Umgang in der Gruppe wollten die Verantwortlichen als Nebeneffekt trainieren. Und so begann der Abend gegen 20 Uhr mit einer kleinen Nachtwanderung Richtung Pferdehof, bei der Taschenlampen für die nötige Ausleuchtung sorgten.

Stimmungsvoller Auftakt

Es war ein stimmungsvoller Auftakt zur anschließenden Vorlesestunde mit Marion Reupke. Sie las aus dem Kinderkrimi „Die drei ??? und der Fluch des Rubins“ und hatte mit der Auswahl des Buches aus der seit vielen Jahren erfolgreichen Serie den richtigen Griff getan. Spannung pur, bei der sich die faszinierten Zuhörer schutzsuchend gegeneinander kuschelten.

Zeitrahmen überschritten

Der vorgesehene Zeitrahmen musste bereits hier überschritten werden, weil die Wünsche zum Weiterlesen - „es ist ja so spannend“ - einfach nicht ignoriert werden konnten. So verschob sich denn auch das recht umfangreiche Abendessen.

Stöbern in der Bücherei

Dann war wieder Lesen angesagt. Im Dämmerlicht konnten die Kinder noch einmal im schönen Ambiente der Gemeindebücherei stöbern und auch selbst vorlesen.

Der Lesepart endete mit der Gute-Nacht-Geschichte „Olle und Amanda“ von Annika Holm im Jugendraum im Untergeschoss des Rathauses. Susanne Kringel rezitierte aus der wunderschönen Freundschaftsgeschichte von zwei elfjährigen Kindern. Gegen Mitternacht war es dann soweit, die ersten „Leseratten“ verkrochen sich in ihren auf Isomatten ausgerollten Schlafsäcken und wurden vom Schlaf übermannt.

Am Morgen wartete zum Abschluss ein üppiges Frühstück auf die mehr oder weniger ausgeschlafenen Übernachtungsgäste, die dann von ihren Eltern abgeholt wurden.

Von Gerhard Wittmer

Quelle: HNA

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