Geld für Organisationen und Vorhaben in Melsungen und Felsberg

Sparkasse fördert Projekte mit 36.500 Euro

+
Geld für die Schulhoferneuerung: von links Helmut Mutschler, Volker Komiske (Sparkassendirektor), Sunita Schröder (Vorsitzende des Fördervereins der Schule am Schloth) und Karin Muche (Rektorin Schule am Schloth) bei der Spendenübergabe.

Melsungen/Felsberg. Der Region etwas Gutes tun – das hat sich die Kreissparkasse Schwalm-Eder zum Ziel gesetzt. 36.500 Euro wurden an Projekte und Organisationen aus Melsungen und Felsberg aus Fördermitteln der Sparkassenstiftung gespendet.

„Es ist ein guter Tag für die heimische Region“, sagte Volker Komiske, Sparkassendirektor bei der Spendenübergabe.

Anliegen sei die Förderung von kultureller, sozialer und gemeinnütziger Zwecke. Insgesamt gingen 37 Anträge auf Förderung ein. Einige mussten abgelehnt werden, da sie die Voraussetzungen nicht erfüllt haben, so Komiske. 15 Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Sport, Bildung, Erziehung, Natur- und Umweltschutz, Pflege des Heimatgedankens und des traditionellen Brauchtums werden nun gefördert.

Kapelle wird saniert

An zwei Projekte werden größere Summen überwiesen. 10.000 Euro kommen der Stiftung Hospital St. Georg für die Sanierung der St. Georgs Kapelle in der Hospitalstraße zugute. Die Kapelle ist mit der Stadtkirche das älteste Gebäude Melsungens. Sie soll saniert werden, da sie ernstzunehmende Schäden aufweist. Das Gebäude sei zwar nicht akut einsturzgefährdet, jedoch durchziehen deutlich sichtbare Risse das Mauerwerk. Eine Sanierung sei somit dringend erforderlich, sagte Thomas Garde, Geschäftsführer der Stiftung Hospital St. Georg.

Auch der Musikunterricht in der Region soll nachhaltig gefördert werden – mit dem Kooperationsprojekt Primacanta, an dem sich im Landkreis zwölf Schulen mit voraussichtlich 20 bis 25 Klassen beteiligen. Dafür werden Lehrer speziell geschult. Ziel des Projekts ist es, Kinder aus der Region für die Musik zu begeistern. „Egal ob die Kinder Erfahrungen mit der Musik haben oder nicht, jeder soll später mit neuen Fähigkeiten heraus gehen“, sagte Annika Obach, Initiatorin des Projekts im Melsunger Raum.

Von Lars Becker

Quelle: HNA

Kommentare