Weltkindertag in Melsungen

Spaß trotz Regenwetter

Melsungen. So viel spielen wie nur irgendwie möglich – so lautete die Devise am Weltkindertag in Melsungen. Denn es gab Preise für diejenigen, die die meisten Stationen gemeistert hatten.

Die Stadt Melsungen und der Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen hatten im Lutherhaus und auf der Freundschaftsinsel ein spannendes Programm für die Kinder zusammengestellt.

Melsunger Kindergärten, Krabbelgruppen, Jugendliche, Schulen und Vereine beteiligten sich am Weltkindertag. Rund 500 Jungen und Mädchen ließen sich vom Regen nicht abhalten und schöpften ihren Tag voll aus.

Rollen in der Plastikkugel

Aus einer riesengroßen, durchsichtigen Plastikkugel kam ein strahlendes Gesicht hervor: „Das war super cool. Am liebsten würde ich gleich noch eine Runde rollen“, sagte der 10-jährige Leonard Schwarze aus Melsungen und blickte der großen Kugel hinterher, die danach auf der Wiese wieder hin und her rollte. Den Weltkindertag fand Leonard total spannend: „Genau richtig für Kinder in meinem Alter“, sagte er. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits zehn Stationen abgearbeitet. Er war mit seinen Großeltern zum großen Spektakel gekommen.

Auch der Karateverein Melsungen präsentierte sich auf der Freundschaftsinsel und stellte den koreanischen Kampfsport Ho Sin Do vor: „Das Programm kam bei den Kinder sehr gut an“, sagte Ute Pschibul, die gemeinsam mit Leonid Schmidt verschiedene Techniken vorführte.

Auch darüber hinaus gab es beim Weltkindertag viel zu erleben: vom Fahrradtrial, Märchenparcours und Kettenfädeln bis hin zum Theaterstück „Der Wolf und die sieben Geißlein“ und der Show „Herr Müller und seine Gitarre“.

Bilder vom Fest im Regen

Weltkindertag in Melsungen

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Foto: Becker

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