SPD-Frauen lehnen Betreuungs-Prämie ab

Vorbereitung auf die Europawahl: Die Kandidatin der SPD Hessen Nord, Martina Werner (rechts), stellte sich bei der Bezirkskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen vor. Unser Foto zeigt sie mit der Vorsitzenden der AsF Nordhessen, Monika Vaupel. Foto: privat

Niederaula. Das Betreuungsgeld ist sozialdemokratischen Frauen ein Dorn im Auge. Die Prämie, die gezahlt werde, um die Kinder aus den Betreuungseinrichtungen fern zu halten, müsse wieder abgeschafft werden, forderten die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF).

Die SPD-Frauen hatten sich zu ihrer nordhessischen Bezirkskonferenz in Niederaula getroffen.

Die SPD-Landtags- und Bundestagsfraktion wurden in einer Resolution aufgefordert, sich weiter mit aller Kraft für diese Position einzusetzen. Auch Anträge zum Ausbau einer kostenlosen Kinderbetreuung, zur Änderung der Richtlinien für Geburtshilfestationen sowie zur besseren Absicherung von Frauen auf den Wahllisten der SPD wurden beschlossen.

Martina Werner, die Kandidatin der Nordhessen-SPD für die Europawahl, stellte sich bei der Veranstaltung vor. Sie möchte die Nachfolge von Barbara Weiler antreten, die für die SPD 20 Jahre dem Europäischen Parlament angehörte und nicht mehr antritt.

Martina Werner ging unter anderem auf die gesteigerte Bedeutung der EU für die Sicherung des Friedens in Europa ein.

Bei den Wahlen wurde Monika Vaupel (Schwalm-Eder) als Vorsitzende der AsF Nordhessen im Amt bestätigt. Ihr zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Petra Dippel-Günther aus Hersfeld-Rotenburg sowie Dr. Karin Dietrich aus dem Landkreis Kassel.

Komplettiert wird der Vorstand durch die Schriftführerin Esther Dilcher aus dem Landkreis Kassel sowie Beate Fischer (Fulda), Rosita Krämer (Waldeck-Frankenberg), Dagmar Neupärtl (Schwalm-Eder), Helga Pfleger (Kassel-Land), Renate Sedlmayer (Kassel), Marianne Wölk (Marburg-Biedenkopf), Olga Fischer (Kassel) und Heike Wüst (Schwalm-Eder).

Die SPD-Frauen sehen sich sowohl inhaltlich wie auch personell gut aufgestellt für die kommenden Aufgaben, die sich in diesem Jahr besonders auf die Europawahlen fokussieren. Sie wollten sich mit einem eigenen, starken Beitrag einbringen und dazu beitragen, dass die SPD möglichst viele Stimmen erringe, kündigte Vaupel an. (red)

Quelle: HNA

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