SPD-Frühjahrsempfang: Von Klinikneubau bis Griechenland-Krise

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Genossen unter sich: Ulrike Hund, Günter Rudolph, Dieter Runzheimer, Festredner Thomas Oppermann, Albin Schicker und Volker Wagner (von links).

Melsungen. Vom Klinikneubau in Melsungen bis zur Griechenland-Krise spannte sich der Themenbogen beim Frühjahrsempfang des SPD-Ortsvereins Melsungen in der Kulturfabrik.

Dazu hatten die Melsunger Sozialdemokraten unter anderem Thomas Oppermann, den Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, eingeladen. Er sprach über „Berlin hinter den Kulissen“.

Außerdem hatten Günter Rudolph, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, und der Stadtverbandsvorsitzende Volker Wagner das Wort.

„Melsungen brummt, und hört noch lange nicht auf“, sagte Wagner in seiner Eröffnungsrede. Dabei nahm er auch Bezug auf das, was in Sachen Stadtentwicklung bereits abgeschlossen ist, wie der Löwe-Kreisel. Er ging aber vor allem auf die Projekte ein, die noch verwirklicht werden sollen.

So steht beispielsweise der Bau des Feuerwehrstützpunkts am Löwe-Kreisel für die Freiwillige Feuerwehr Melsungen und die Werksfeuerwehr von B.Braun an. Außerdem soll die Planung für eine Umgestaltung der Fuldapromenade aufgenommen werden. Auch die Ansiedlung weiterer Unternehmen im interkommunalen Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal in Ostheim war Thema in Wagners Rede.

In drei Jahren könne nach Angaben von Wagner mit den Bauarbeiten für ein neues Klinikum in Melsungen begonnen werden. Das Krankenhaus soll auf dem Parkplatz am Brauereiweg in Melsungen – schräg gegenüber dem jetzigen Krankenhaus – entstehen. Bei allen Vorhaben betonte er die gute Zusammenarbeit mit der FDP, die eine Umsetzung des SPD-Wahlprogramms erst ermögliche. „Die handelnden Personen der FDP stehen hier für Verlässlichkeit und Vertrauen“, sagte Wagner.

Über das Thema „Neustart für ein starkes und gerechtes Hessen“ sprach Günter Rudolph. Melsungen sei gutes sozialdemokratisches Kernland, lobte er die Arbeit des Melsunger Ortsvereins. Besonders viel Applaus bekam Rudolph von den Parteimitgliedern für seine Ausführung zu G9. „Die Fähigkeiten der Menschen müssen sich entfalten können“, sagte Rudolph. Dafür brauche man Zeit.

Einen Blick hinter die Kulissen des politischen Berlin gab Thomas Oppermann. Dabei ging es um Ehrensold, Fachkräftemangel, Griechenland-Krise und den Euro. Nach Oppermanns Meinung habe die Bundesregierung abgewirtschaftet. „Ich würde nicht ausschließen, dass wir schon in diesem Herbst an die Wahlurnen gehen“, sagte er.

Für die Einblicke in das politische Berlin bekam Oppermann viel Applaus von dem Mitgliedern der Melsunger SPD. „Es war gut, jemanden zu hören, der so dicht am politischen Puls ist“, sagte Bürgermeister Dieter Runzheimer (SPD). (yvk)

Quelle: HNA

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