Raus aus dem finanziellen Teufelskreis

SPD-Kandidat Giebel beantwortet 20 Fragen zur Kreisstadt

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 Sein Lieblingsbild: Dr. Stefan Markus Giebel hat sich für dieses Bild, auf dem er mit seiner Frau Afshaan Suleiman zu sehen ist, entschieden.

Homberg. Die Zukunft Hombergs sieht er vor allem in der Ansiedelung von Unternehmen. Dr. Dr. Dr. Stefan Markus Giebel ist der Bürgermeisterkandidat der SPD für den Posten im Homberger Rathaus. Für die HNA ergänzte er 20 Satzanfänge in seinem Sinne.

1. Wenn ich an Homberg denke, dann...denke ich an eine Stadt mit großem Potential wie das Engagement der Bürger, dem lebendigem Vereinsleben, die zentrale Lage, die Nähe zu den Universitäten und vieles mehr, das es zu nutzen gilt.

2. Ein Lieblingsplatz in Homberg...ist die Burg hoch über der schönen Fachwerkstadt oder die Lochbachklamm in der Nähe von Hülsa.

3.  Mit genügend Geld würde ich als Bürgermeister zuerst...in kleine nachhaltige Projekte investieren, die die Mobilität der Bürger, die medizinische Versorgung verbessern und die Attraktivität der Innenstadt erhöhen sowie die Ansiedlung von Gewerbetreibenden und Existenzgründern unterstützen.

4. 22 Dörfer, eine Stadt, das ist politisch...nicht einfach unter einen Hut zu bekommen und bedarf des regelmäßigen persönlichen Besuchs in allen Stadtteilen wie bereits in meinem Wahlkampf von Haustür zu Haustür.

5. Der Rettungsschirm ist für Homberg...zu meistern, indem wir alles daran setzen, Unternehmen und Bürger in Homberg zu halten, Neubürger und Unternehmen für Homberg gewinnen, und vermeiden, dass wir in einen Teufelskreis aus steigenden Steuern, Gebühren und zunehmender Abwanderung geraten.

6. Die Situation in der Altstadt...ist angesichts des Leerstands, des Verfalls und der verlassenen Läden nicht hinnehmbar und ist aktiv von der Stadt und dem Bürgermeister durch direkte Gespräche mit Unternehmern und Hausbesitzern anzugehen.

7. Das Thema Kasernengelände...ist zu lösen, indem bei allen Entscheidungen Homberg und das Interesse aller Bürger sowie die Verbesserung der finanzielle Lage unserer Stadt höchste Priorität haben.

8. Die politische Streitkultur in Homberg...muss das Wohl Hombergs und die Zukunft unserer Stadt anstatt persönlicher Belange oder Probleme in der Vergangenheit in den Vordergrund stellen.

9. Die wichtigste freiwillige Leistung der Stadt...ist der Anschluss der Stadtteile an die Innenstadt, da nur so der Erhalt der Stadtteile auf Dauer sichergestellt werden kann, ältere Mitbürger zu ihren Ärzten kommen und jüngere zu Arbeit und Ausbildung.

10. Der Freizeitwert in Homberg...kann verbessert werden, indem wir aufhören, Feste zu streichen und die Schließung von Freizeiteinrichtungen hinzunehmen, sondern anfangen, wirtschaftlich langfristig tragfähige Konzepte gemeinsam mit den Bürgern zu erstellen und um den Erhalt kämpfen.

11. Vom Schwalm-Eder-Kreis erwarte ich,...dass Homberg als Kreisstadt mit entsprechenden Bedürfnissen und Belangen wie medizinische Versorgung, Mobilität, Schule, Behördenzentrum und vieles mehr wahrgenommen und eben auch behandelt wird.

12. Die Zukunft der Stadt liegt für mich...vor allem in der Ansiedlung von Unternehmen durch aktive Unterstützung bei Fördermitteln, Stärkung des Fremdenverkehrs, Gewinnung von Neubürgern durch Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs und durch den weiteren Ausbau im Bereich „Pflege und Gesundheit“

13. Wenn ich hier im Ort alt wäre, ...wünschte ich mir, dass ich keine Angst haben muss, allein zu sein sowie auf Nachbarn angewiesen bin, um zum Arzt oder zum nächsten Lebensmittelladen zu kommen, und ich die Schönheit der Stadt und der Umgebung ohne Einschränkungen genießen kann.

14. Für junge Menschen fehlt es vor allem...an der Möglichkeit, zur Arbeit und zur Ausbildung zu gelangen, sowie an Freizeitangeboten wie Diskothek und Kino.

15. Die Mehrheiten in der Stadtverordnetenversammlung sind...vom Bürgermeister von Thema zu Thema immer wieder mit allen Fraktionen sachlich und fair neu zu erarbeiten.

16. Gegen Politikverdrossenheit hilft am besten...die frühzeitige Einbindung aller Bürger durch Bürgerversammlungen und das direkte Gespräch sowie die zeitnahe Umsetzung von Beschlüssen zum Wohle unserer Stadt.

17. Als Bürgermeister Beruf und Privatleben zu trennen,...ist nicht einfach, es handelt sich um mehr als nur einen Beruf, der feste Arbeitszeiten kennt, sondern vielmehr um eine Berufung.

18. Bei einer Wahl mit vier Gegenkandidaten anzutreten,...ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme und die alles an Leidenschaft und Fähigkeiten von meinen Mitbewerbern und mir abfordert.

19. Um mich richtig fit zu machen für den Job,...werde ich für den körperlichen Ausgleich regelmäßig in Hülsa zum Schwimmen gehen und joggen in der näheren Umgebung von Homberg.

20. Für meine Kinder hoffe ich,...dass sie später genauso wie ich in Homberg eine Zukunft sehen, Ausbildung und Arbeit finden und auch ihre Familien hier gründen können.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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