SPD kritisiert Entscheidung gegen Abi-Fete: "Magistrat muss umdenken"

Wolfhagen. Die Wolfhager SPD äußerst ihr Unverständnis über die Entscheidung gegen eine Abi-Fete in der Stadthalle. Abi-Feten dienten der Finanzierung des Abi-Balles und stellten somit eine ganz wichtige Einnahmequelle für die Abiturienten dar, so Heiko Weiershäuser, Fraktionsvorsitzender der Wolfhager SPD.

„Wir können überhaupt nicht verstehen, dass den jungen Menschen diese Möglichkeit in Wolfhagen verwehrt werden soll“, sagte er. Die SPD-Kritik bezieht sich auf einer ablehnenden Mitteilung des Magistrat auf eine Anfrage der Schüler. Insbesondere aufgrund der „guten Erfahrungen des vergangenen Jahres halten wir an unserer Sichtweise fest, dass die kommunalen Einrichtungen auch für unsere Jugendlichen nutzbar sein müssen“, so Weiershäuser weiter.

Es habe sicherlich Jahre gegeben, so Rainer Ruth, SPD-Vorsitzender des städtischen Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur und Soziales, „in denen es gravierende Schäden nach Abi-Feten gab und die Genehmigungen daraufhin zu Recht ausgesetzt wurden“.

Doch genauso müsse man jetzt anerkennen, dass die Organisation im vergangenen Jahr mit zusätzlichem Sicherheitsdienst und ohne nennenswerte Schäden gut geklappt habe. Ruth: „Wenn also wieder Security und eine Sicherheitsleistung oder Versicherung gestellt wird, spricht überhaupt nichts gegen eine erneute Genehmigung einer Abi-Fete in der Stadthalle.“

Die SPD habe „unsere Magistratsmitglieder“ aufgefordert, umzudenken und die Anfrage entsprechend zu genehmigen, so Weiershäuser und Ruth abschließend. (awe)

Quelle: HNA

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