Speed Shopping: Bei Lidl kauften am Samstag vier Kunden drei Minuten für lau ein

Ziegenhain. Einkaufen, was das Herz begehrt - und dann noch, ohne an der Kasse den Geldbeutel zücken zu müssen: Dieser Wunsch erfüllte sich am Samstag für Katrin Horn, Udo Fröhlich, Thorsten Döring und Rosa Fritz.

Die vier gehörten zu insgesamt 1850 Kunden, die sich seit der Wiedereröffnung des Lidl-Marktes in Ziegenhain vor zwei Wochen um das so genannte Speed Shopping beworben hatten. Letztlich entschied das Los, wer drei Minuten lang nach Herzenslust zugreifen durfte. Alle Waren, die im Wagen zur Kasse transportiert wurden, bekamen die Kunden geschenkt.

Zuvor gab es letzte Instruktionen von Vertriebsleiter Oliver Nester und Verkaufsleiter Dominik Weber. „Außer Hightech und Zigaretten darf überall zugegriffen werden“, erklärte Nester. Einschränkungen gab es bei der Aktionsware und den Spirituosen. Hiervon durfte nur jeweils ein Teil im Wagen landen. Kurz vor dem Startschuss entschied ein weiteres Mal das Los. Und zwar, in welcher Reihenfolge die Gewinner ihre Einkaufstour für lau starteten. Eine Herausforderung war, dass die rasante Konsumreise im laufenden Betrieb erledigt werden musste.

Die vier Gewinner hatten ganz individuelle Einkaufsträume: Kaffee und Waschpulver standen bei Katrin Horn hoch im Kurs. Bei Udo Fröhlich wanderten auch edle Kaschmirpullover in den Wagen. Eine Matratze und ein Tischchen für die Frau und Schlittschuhe fürs Töchterchen - das hatte sich Thorsten Döring vorgenommen. Rosa Fritz wählte für ihrem Wagen einen zunächst kleinteiligen Unterbau aus jeder Menge Süßigkeiten. Obenauf stapelte sie dann die in große Kartons verpackte Weihnachtsdeko.

Im Markt blieb das Spektakel nicht unbeobachtet. Viele Kunden unterbrachen ihren Einkauf und schauten der Hetze amüsiert zu. Richtig spannend wurde es schließlich als Marktleiter Karol Steinacker die Waren über das Band zog: Katrin Horn nahm Produkte für 418 Euro mit nach Hause, Rosa Fritz für 463 Euro. Noch mehr Kasse machten die Männer: Udo Fröhlich kassierte Waren im Wert von 653 Euro ein, Thorsten Döring kam aud satte 827 Euro. Alle Vier hatte sich zum Ende der witzigen Schnäppchenjagd noch entsprechende Tragehilfen aus der Familie organisiert. Auch Oliver Nester war heilfroh: „Zum Glück ist im Eifer des Gefechts keiner zu Schaden gekommen - es lief dann doch ganz zivilisiert ab.“

Quelle: HNA

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