HNA-Aktion „Kinder für Nordhessen“ fördert zwei Projekte

Spielend durch die Pause an der Osterbachschule

Homberg. Schülern ein breites Bewegungsangebot bieten – dieses Ziel verfolgt die Homberger Osterbachschule. Dort hat man mit speziellen Bewegungsprojekten auf die zunehmende Zahl von Schülern mit Defiziten in der Motorik, Kommunikation und Wahrnehmung reagiert.

Finanzielle Unterstützung bekamen die Projekte auch von der HNA-Aktion „Kinder für Nordhessen“. „Für die Entwicklung eines Kindes ist Bewegung äußerst wichtig“, sagt der Homberger Schulleiter Robert Braun.

Gerade Schulanfänger, Migrantenkinder und Kinder aus sozial benachteiligten Familien hätten hier oft erhebliche Defizite. Seit dem Schuljahr 2007/2008 werden deshalb betroffene Kinder im letzten Kindergartenjahr und Erstklässler bei Defiziten in altersübergreifenden Kleingruppen sportlich gefördert.

„Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte Osterbach haben uns gezeigt, dass eine Förderung bereits vor der Einschulung sinnvoll ist“, sagt der Schulleiter. Spielgeräte und Fahrzeuge Zudem wurde im Schuljahr 2008/2009 das Projekt „Bewegte Pause“ gestartet.

Die Schüler können auf dem Schulhof Spielgeräte und Fahrzeuge ausleihen, um die Pausen aktiver zu gestalten. Auch während der Nachmittagsbetreuung kommen die Bewegungsspiele zum Einsatz. „Damit ermöglichen wir es den Kindern, ihrem Bewegungsdrang sinnvoll gerecht zu werden, Bewegungsmangel zu vermeiden und abzubauen“, sagt Braun.

Bezuschusst wurde das Projekt durch den Landkreis. Doch seien viele der Geräte bereits sehr abgenutzt, weshalb die Schule auch weiter dringend finanzielle Unterstützung benötige. „Mit Hilfe der finanziellen Mittel der Aktion ‘Kinder für Nordhessen’ können wir erfreulicherweise beide Projekte in diesem Schuljahr fortführen und weiter ausbauen“, sagt Braun.

Er freut sich über den Erfolg der Projekte: Spielen und Bewegung sein nicht nur grundlegende kindliche Bedürfnisse, sondern förderten auch die psychomotorische, emotionale und soziale Entwicklung. „Bei vielen Schülern hat sich durch die Bewegung das Aggressions- und Gewaltpotential minimiert.“ (dir)

Quelle: HNA

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